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Feierstunde in Merchingen - Dank und Anerkennung

Ravensteins Bürgermeister Ralf Killian beging 40-Jahr-Jubiläum im Öffentlichen Dienst

Im Rahmen einer Feierstunde im Bürgersaal des Rathauses Merchingen gratulierte Landrat Dr. Achim Brötel Ravensteins Bürgermeister Ralf Killian zu seinem 40-Jahr-Jubiläum im öffentlichen Dienst.

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Landrat Dr. Achim Brötel überreichte Ravensteins Bürgermeister Ralf Killian die Ehrenurkunde für 40 Jahre im öffentlichen Dienst. Das Bild zeigt Killian mit Hauptamtsleiterin Kerstin Nunn und Bürgermeister-Stellvertreter Karl Peter Maurer (links). © Helmut Frodl.

Ravenstein. Dr. Brötel sprach Ralf Killian Dank und Anerkennung für das Geleistete aus und überreichte die Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. In seiner Laudatio ging der Landrat im Beisein der Mitarbeiter der Verwaltung sowie des stellvertretenden Bürgermeisters Karl Peter Maurer auf den Werdegang von Ralf Killian ein, der im Jahre 1981 die Schule verlassen und beim Wasserwirtschaftsamt Heidelberg eine Ausbildung zum Bautechniker begonnen habe.

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Mit kleinen Umwegen ins Rathaus

Dass sein persönlicher und beruflicher Lebensweg mit einigen kleineren Umwegen einmal von Oberwittstadt nach Merchingen ins Rathaus führen würde, konnte damals sicher niemand erahnen, obwohl Bürgermeister, eigenen Angaben zufolge, durchaus Killians Traumberuf gewesen sei, sagte Dr. Brötel.

Aus dem heutigen Bürgermeister Killian sei damals erst einmal ein Bautechniker beim Wasserwirtschaftsamt zunächst in der Zentrale und später in der Außenstelle Buchen geworden.

Schon damals sei aber der Wunsch, weiterzukommen, bei Killian ausgeprägt gewesen. Konsequenterweise habe er deshalb 1987 die Prüfung für den mittleren und 1994 auch für den gehobenen bautechnischen Verwaltungsdienst abgelegt.

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Von Sommer 1995 bis Sommer 1996 folgte ein einjähriges Gastspiel bei der Gewässerdirektion Neckar für den Bereich Künzelsau und dann eine fast 24-jährige Tätigkeit im Landratsamt Main-Tauber-Kreis zunächst als Sachbearbeiter, dann als Sachgebietsleiter Abwasserbeseitigung und schließlich seit 2013 als Sachgebietsleiter Wasserwirtschaft. „Man kann also ohne weiteres sagen“, so Landrat Dr. Brötel, „dass Ralf Killian mit allen Wassern gewaschen ist“.

Die Kommunalpolitik sei schon immer so etwas wie sein Steckenpferd gewesen. Daraus resultierte auch die ehrenamtliche Tätigkeit als Stadtrat von 1994 bis 2005. Viele Jahre engagierte sich Killian bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberwittstadt und von 2005 bis 2012 war er zudem sieben Jahre Gesamtkommandant für Ravenstein. „Auch da lernt man unglaublich viel für ein späteres Leben in der Kommunalpolitik“, so Brötel, „vor allem, dass man helfen muss, wenn es brennt“. Brötel weiter: „Und es hat kommunalpolitisch in Ravenstein in den Jahren unmittelbar vor Killians Dienstantritt schon ziemlich gebrannt.“ Die Bürger hätten am 1. Dezember 2019 dann auch klar erkannt, was zu tun sei und Killian mit einem überzeugenden Ergebnis zum neuen Bürgermeister gewählt. Die damalige Stimmung sei eindeutig auf einen Wechsel im Rathaus hin ausgerichtet gewesen.

Selten mehr Anfang als momentan

Mit Fug und Recht könne man heute sagen: „In Ravenstein war selten mehr Anfang als momentan. Das tut der Stadt spürbar gut.“ Man freue sich darüber, auch im Landratsamt. Killian habe sich bewusst mit dem Herzen, aber auch mit dem Verstand für seine Heimatstadt entschieden. Es gebe eine „emotionale Brücke“, die trägt und entscheidend mithilft, aus dem Stillstand oder gar Rückschritt eine Vorwärtsentwicklung zu machen. Projekte in Ravenstein gebe es zukünftig genügend.

Dr. Brötel bedankte sich bei Ralf Killian im Namen des Neckar-Odenwald-Kreises und auch im Namen aller Bürger der Stadt für seine geleistete Arbeit in diesen 40 Jahren im öffentlichen Dienst und überreichte die Ehrenurkunde des Landes sowie eine große Tasche mit einer reichlichen Auswahl von Produkten aus dem Weltladen, ergänzt um Leckeres und Gesundes aus der Bio-Musterregion Neckar-Odenwald.

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Für den versierten Hobbykoch sollte es ein Leichtes sein, daraus etwas Leckeres zu zaubern, meinte der Landrat und wünschte weiter Gesundheit, Glück und Zufriedenheit sowie der gesamten Stadt ein Glückauf und Gottes Segen für die Zukunft.

Hauptamtsleiterin Kerstin Nunn schloss sich den guten Wünschen an und beglückwünschte ihren Chef zu diesem besonderen Arbeitsjubiläum. Killian habe stets ein offenes Ohr und sei zudem ein „fairer Chef“. Sie wünschte sich noch viele Jahre der bisher so guten Zusammenarbeit und überreichte im Namen der Mitarbeiter ein Präsent.

Die Glückwünsche des Gemeinderates sowie der Ortsvorsteher überbrachte der stellvertretende Bürgermeister Karl-Peter Maurer. Er wünschte für die Zukunft alles Gute, Kraft und Energie für die weitere Arbeit zum Wohle der Stadt.

Bürgermeister Ralf Killian bedankte sich für die Glückwünsche und guten Worte. Zu seiner beruflichen Laufbahn sagte er, dass er eigentlich in einer Kunstgalerie hätte beginnen sollen, da er künstlerisch doch sehr begabt war. Er schlug aber einen anderen Weg ein und begann eine Ausbildung beim Wasserwirtschaftsamt in Buchen.

Die ersten Monate seien eine „harte Zeit“, die Ausbildung „kein Zuckerschlecken“ gewesen, erinnerte sich Ralf Killian. Sein beruflicher Weg führte ihn dann über Heidelberg und das Landratsamt Tauberbischofsheim vor zwei Jahren ins Ravensteiner Rathaus. Die Arbeit als Bürgermeister der Stadt mache ihm großen Spaß, sagte Killian.

Keine Minute im Amt bereut

Er habe noch keine Minute in seinem neuen Amt bereut. „Ich habe noch viele Zukunftsprojekte im Kopf, aber die Umsetzung ist nicht immer so einfach.“ Als Beispiele nannte Ralf Killian den geplanten Neubau der Grundschule und die Erweiterung des Zentralkindergartens in Oberwittstadt. Vorschriften hemmten die Umsetzung und der Amtsschimmel wiehere schon heftig. Im neuen Regionalplan müsse die Stadt zudem Einschränkungen hinnehmen, was die Entwicklung hemme.

Dank an gutes Team

Für die nächsten Jahre sei die Stadt gut aufgestellt. Man wisse aber nicht, wie die bauliche Entwicklung weitergeht. Man dürfe nicht immer weiter nach „außen“ gehen, sondern müsse auch die innerörtlich leerstehenden Gebäude im Auge behalten.

Er verfüge im Rathaus über ein gutes Team, mit dem man gut nach vorne blicken könne, lobte Killian. Er freue sich schon auf die nächsten Jahre, wo man das eine oder andere Projekt, wie auch die wichtige Wasserversorgung, umsetzen könne. „Hier in Ravenstein läuft was“, sagte der Bürgermeister abschließend. Sein Ziel ist es, Ravenstein zukünftig weiter nach vorne zu bringen, dazu gehöre auch ein gemeinsames und gutes Miteinander.

Ralf Killian bedankte sich sowohl bei Landrat Dr. Achim Brötel für die stets gute Zusammenarbeit sowie dem Gemeinderat und den Mitarbeitern der Verwaltung und lud zu einem kleinen Umtrunk ein. F

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