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Ortschaftsrat Merchingen tagte - Rückblick und Ausblick von Ortsvorsteherin Anne-Katrin Kämmer

Kindergarten auf der Agenda

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Der Umbau des Kindergartens in Merchingen ist ein großes Anliegen des Ortschaftsrates. © Helmut Frodl

Merchingen. Nach einer längeren corona-bedingten Zwangspause von über acht Monaten hatte sich der Ortschaftsrat Merchingen wieder zu einer „informativen“ Sitzung, die sieben Tagesordnungspunkte umfasste, im Saal des Schlosses getroffen. Es wurden keine Beschlüsse gefasst, vielmehr hatte Ortsvorsteherin Anne-Katrin Kämmer jede Menge Informationen parat.

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Kämmer gab einen Rückblick auf 2021. Sie ging auf die fortlaufende positive Entwicklung der Geburten ein, was sich auch in der Gesamtzahl der Kinder widerspiegelt und die Notwendigkeit der Erweiterung sowohl des Kindergartens als auch der Grundschule bestätigt. In Merchingen liegt die Anzahl der Kinder zwischen 0 und 6 Jahren bei 72 Kindern im Vergleich zu Gesamt-Ravenstein bei 209 und im Grundschulalter bis zehn Jahre bei 30 Kindern im Vergleich zum Gesamtstand von aktuell 100 Kindern.

Der Ortschaftsrat hat im vergangenen Jahr zu 14 Bau - und Kaufgesuchen Stellung genommen. Die vielen im Stadtteil Merchingen erfolgten Aktionen zeigt das besondere Engagement der Einwohner. Aufgestellt wurden sieben neue, teils gespendete Ruhebänke außerdem wurden Pflegemaßnahmen und eine Neubepflanzung in der Akazienstraße an der „Kirchstaffel“ und den Säuleneichen in der Eichenstraße durchgeführt, sowie die Übernahme von Obstbaumpatenschaften und die Pflege der Ruhebänke. Die Ortsvorsteherin dankte allen, die sich für ein schönes Ortsbild und für das Wohl aller im Ort einsetzen.

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Umgesetzte Maßnahmen im Haushalt 2021 der Stadt waren etwa die Sanierung der Friedhofsmauer oder der Beginn der Baumaßnahme Multifunktionsweg Kessachtal. Die geplante Baugebietserschließung „Matzenklinge“ soll frühestens 2023 angegangen werden.

Die Ortsvorsteherin ging auch auf die geplanten Maßnahmen 2022 ein, so der Abschluss der Maßnahme Multifunktionsweg, die Bauarbeiten am Nussbaumweg oder der Bau der Abbiegespur im Sondergebiet Lebensmittelmarkt. Anstehende Aufgaben in Merchingen sind die geplante Erweiterung des Kindergartens und der Grundschule, die Friedhöfe, der Feuerwehrbedarfsplan, das Brandschutzkonzept in allen öffentlichen Gebäuden sowie der Anschluss an die nordostwürttembergische Wasserversorgung.

Anne-Katrin Kämmer gab dann die durch die Stadt durchgeführten Blutspenderehrungen bekannt. Für zehnmaliges Blutspenden wurden Albert Gramling, Stefan Keilbach und Stefanie Pfeiffer geehrt. Für 25-maliges Blutspenden Tobias Vogt, 50 mal Klaus Linsler, 75 mal Bernhard Eckert und 100 mal Blut spendete Johannes Hendel.

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Weitere Informationen gab es zum Ergebnis der Gebietsuntersuchung Stadtentwicklungskonzept Merchingen, was eine große Chance zur Aufwertung und Weiterentwicklung des Ortskerns ist. Präsentiert wurde auch die neue Dorf-App. Es handelt sich hier, so Ortsvorsteherin Kämmer, um eine digitale datengeschützte Kommunikationsplattform zum interaktiven Austausch für Einwohner, Vereine, Organisationen, Institutionen, Gewerbe oder auch Verwaltung.

Der Festausschuss befasst sich derzeit mit der Planung des Jubiläums 50 Jahre Ravenstein. Vorgesehen ist ein Fest an drei Tagen von Freitag 9., bis Sonntag, 11. September, am Sportplatz in Ballenberg mit einem großen Festzelt. Der Pfingstmarkt 2022 wird wieder stattfinden, verkündete die Ortsvorsteherin. Wegen der Pandemie war lange unklar, in welcher Form das Festprogramm möglich ist. Dass es nach zwei Jahren Pandemie zu einem Pfingstfest mit einem großen und bunten Vergnügungspark kommt bezeichnete Anne-Katrin Kämmer als sehr erfreulich.

In der „Fragestunde“ erkundigte sich ein Bürger nach dem Stand des neuen Grüngutplatzes. Bürgermeister Ralf Killian, bei der Sitzung dabei, antwortete, dass der Landkreis erst vor wenigen Wochen die Baugenehmigung einreichte. Es herrschte Unverständnis darüber, warum dies erst jetzt geschehen ist. Der schlechte Straßenzustand des Birnbaumweges wie auch des Feldweges Mühlsteige wurde angesprochen. Durch das zu geringe Verkehrsaufkommen in der Lindenstraße wurde die beantragte 30 km/h-Begrenzung abgelehnt wie auch im Akazienweg, wo doch der Verkehr sehr stark zugenommen habe und ebenfalls ein Schulweg ist. Die Bedingungen einer Beschränkung seien nicht erfüllt.

Am Ende der Sitzung bedankte sich die Ortsvorsteherin beim Faschingsverein, der in diesem Jahr sehr geschickt den Maibaum zum ersten Mal aufstellte und damit die Tradition fortsetzte. Dank galt auch dem Förderverein Schloss für das gezeigte Engagement und die Umsetzung von zwei bewilligten Förderprogrammen, einmal die Sanierung der Toilettenanlagen und den Kauf einer neuen Technik mit Leinwänden, Beamern und Lautsprechern in beiden Sälen, die mit einem Zuschuss aus dem Leader-Programm gekauft wurden. F

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