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Volksbank Kirnau - Zwölf Sitzgelegenheiten an vier Kommunen gespendet

Im doppelten Sinn eine „feste Bank“

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Die Volksbank Kirnau spendete insgesamt zwölf Sitzbänke an vier Kommunen. Auch am Feldkreuz in Hüngheim wurde eine Bank aufgestellt. Mit dabei waren Hüngheims Ortsvorsteher Steffen Ehmann, Bankvorstand Bernhard Eckert, Bürgermeister Ralf Killian und Bankstellenleiter Rüdiger Zilling. © Helmut Frodl

Hüngheim. Bereits früh am Morgen trafen sich Bürgermeister Ralf Killian, Ortsvorsteher Steffen Ehmann sowie Bankvorstand Bernhard Eckert, Ralf Zilling und Natalie Ambrosy am Feldkreuz im Gewann „Adelsheimer Weg“, denn dort wurde eine der sogenannten „Volksbänken“ aufgestellt, welche die Volksbank Kirnau für die Stadt Ravenstein spendete. Eigentlich, so Bankvorstand Eckert, sollte das Jahr 2020 ein besonderes Jahr für die Volksbank Kirnau sein, denn sie beziehungsweise deren Rechtsvorgängerin wurde vor 140 Jahren gegründet.

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Projekte fanden nicht statt

Zurückblickend könne man festhalten, dass 2020 und 2021 besondere Jahre waren, allerdings nicht wegen des Jubiläums, sondern aufgrund der Corona-Pandemie. Leider setzte man die geplanten Aktivitäten nicht um und fast alle Veranstaltungen und Vorhaben mussten abgesagt werden.

Eines davon wurde nun mit einem Jahr Verspätung umgesetzt, deshalb sei man im Hüngheimer Flur zusammengekommen. „Das Ziel der Volksbank war uns ist es, anlässlich des 140. Geburtstages allen vier Kommunen und den jeweiligen Ortsteilen eine Sitzbank zu spenden“, so Eckert. Insgesamt sind es zwölf für die Geschäftsbereiche, vier davon erhält die Stadt Ravenstein.

Recyclebarer Kunststoff

Das Selbstempfinden der Bank ist es auch, sich im kulturellen, sozialen und kirchlichen Bereich in der Region einzubringen. Mit der Spende einer Sitzbank, aus recycelbarem Kunststoff hergestellt, leistet man dazu einen Beitrag, den Verpackungsmüll im Sinne der Nachhaltigkeit zu reduzieren.

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„Volksbank ist ein Begriff mit zweierlei Bedeutung“, sagte Eckert. Man sei als Unternehmen eine Volksbank (eine Bank fürs Volk in allen Belangen, was Finanzangelegenheiten betrifft) und man spende eine Volksbank (eine Bank fürs Volk, um darauf zu sitzen und sich auszuruhen). Sie ist aber viel mehr. Sie ist auch ein Treffpunkt für persönliche Gespräche und für soziale Kontakte, ähnlich wie ein Volksbankgebäude. Corona zwingt die Bürger auch auf einer Sitzbank auf Abstand zu gehen,was den persönlichen Kontakt und die privaten Gespräche beeinträchtigt. Zumindest was den Abstand auf der Sitzbank angeht, könnte sich dies wieder ändern, meinte Eckert, allerdings nicht so schnell wie angenommen. Er wünschte sich, dass beide Volksbanken auch zukünftig rege genutzt und beansprucht werden.

Besonderer Platz

Ravensteins Bürgermeister Ralf Killian bedankte sich für die gespendeten Volksbänke, die in den einzelnen Stadtteilen Ravensteins einen besonderen Platz erhielten. Der Bürgermeister fand die Spende eine „klasse“ Idee, die am Feldkreuz ein besonderes „Ambiente“ biete.

Das 140-jährige Bestehen der Volksbank verbindet sich so mit der aufgestellten blauen Volksbank. Die Bank bringt sich immer wieder mit Zuwendungen in die örtlichen Vereine ein. Die nächste Spendenbank soll am Spielplatz in Oberwittstadt aufgestellt werden. Killian hoffe weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit der Volksbank Kirnau. Ortsvorsteher Steffen Ehmann bedankte sich ebenfalls beim Vorstand der Bank für die Unterstützung. Man habe überlegt, wo man die Bank aufstellen könnte und fand am Feldkreuz am „Adelsheimer Weg“ einen schönen Platz, an dem viele Spaziergänger vorbeikommen und die Bank einen Blickfang darstelle. F

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