Ortschaftsrat tagte - „Rückbau“ der Heimatscheune / Neuer Boden im Feuerwehrgerätehaus Eifrige Blutspender in Hüngheim ausgezeichnet

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Eifrige Blutspender wurden bei der Ortschaftsratssitzung in Hüngheim mit Ehrennadeln ausgezeichnet. © Helmut Frodl

Hüngheim. Die Ehrung von Blutspendern, die Anmeldung von Maßnahmen für den Haushalt 2019 der Stadt sowie Informationen zur geplanten Unterbringung von Migranten standen im Mittelpunkt der Sitzung des Ortschaftsrates am Samstagabend in der „Alten Schule“ in Hüngheim.

Viele Bürgerfragen

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Ortsvorsteher Sven Seemann zeigte sich von dem überaus großen Besuch der interessierten Bürger sehr erfreut, die sich für die Kommunalpolitik des Dorfes interessieren.

Bereits beim ersten Punkt den „Bürgerfragen“ gab es zahlreiche Wortmeldungen, wo unter anderem die dringend erforderliche Sanierung verschiedener auf Gemarkung Hüngheim befindlicher Feldwege angesprochen wurde, die teilweise total beschädigt sind.

Ein weiteres Thema war der „Rückbau“ der Heimatscheune nach dem erfolgten Auszug des dort seither praktizierenden Arztes, der jetzt ins neue Gebäude in Merchingen umgezogen ist.

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Wie Ortsvorsteher Seemann bei der Sitzung versicherte, gehen die Räume wieder an den Ortsteil Hüngheim über. Eine entsprechende Ver-einbarung wurde bereits abgeschlossen.

Der Vorstand des Heimatvereins wird darüber in seiner nächsten Sitzung befinden und das Ergebnis in der Hauptversammlung vorlegen. Weiter wurde angeregt, den Boden im Feuerwehrgerätehaus zu erneuern. Ebenso wollte ein Bürger wissen, wie es mit dem ehemaligen Pfarrhaus weitergehen soll. Hier meinte Seemann, dass die Seelsorgeeinheit plane, dieses zu verkaufen.

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Nach der Bekanntgabe der in der letzten nichtöffentlichen Sitzung gefassten Beschlüsse leitete Ortsvorsteher Seemann zum nächsten erfreulichen Punkt der Blutspenderehrung über.

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Wie er betonte, gehören die Blutspender zum Kreis der Menschen, für die Nächstenliebe kein Fremdwort sei. Sie helfen dabei Menschen, für die ohne eine solche Blutspende ein Weiterleben nicht mehr möglich wäre. Die Spender, die heute ausgezeichnet werden, so Seemann, haben eine großartige Leistung für den Dienst am Nächsten erbracht, der auch den Spendern dankte und sie als Vorbild für alle bezeichnete. Er bat sie, auch in Zukunft ihr Blut zu spenden und damit Menschenleben zu retten.

Für zehnmaliges Blutspenden wurden mit der Ehrennadel in Gold Marcel Nied, Dieter Friedlein, Si-mon Pfaff und Claudia Longin ausgezeichnet.

Die Ehrenurkunde und Ehrennadel mit Lorbeerkranz erhielten für 25-maliges Blutspenden Doris Hettenbach und Werner Günther und für 50-maliges Blutspenden wurden Gerlinde Walz und Gertrud Sebert mit dem goldenen Abzeichen mit Eichenkranz geehrt. Von den Anwesenden gab es viel Beifall für diese außergewöhnliche Leistung und von Seiten der Gemeinde überreichte Ortsvorsteher Seemann ein Präsent.

Umfangreiche Maßnahmen werde der Ortschaftsrat für den Haushalt 2019 der Stadt Ravenstein anmelden, wie beschlossen wurde. Einer von mehreren Punkten ist die Feldwegsanierung sowie die geplante Erneuerung einer Straße. Ein neuer Bodenbelag im Feuerwehrgerätehaus wird ebenfalls gewünscht wie die Anschaffung neuer Außenbänke und die Sanierung eines Brückengeländers.

Als dringend erforderlich wird auch die Sanierung des Spielplatzes und die Beschaffung von „Hundeklos“ angesehen. Fertiggestellt werden muss zudem noch die Toilettenanlage in der Grillhütte. Erneut befasste sich der Ortschaftsrat mit der geplanten Unterbringung von Migranten. Im Stadtteil Hüngheim werden dringend leerstehende Wohnungen zur Unterbringung von drei Personen gesucht, die der Stadt zugewiesen wurden. Seemann wünschte sich, dass auch die Hüngheimer Bürger hier Solidarität zeigen sollten, womit man auch einen Beitrag zur bestehenden Flüchtlingsproblematik in der Stadt leisten könne. Unter Punkt „Verschiedenes“ und Anfragen teilte der Ortsvorsteher noch mit, dass für den geplanten „Bürgerfahrdienst“ in der Stadt noch ehrenamtliche Fahrer gesucht werden. Interessenten, die sich gerne daran beteiligen möchten, können sich entweder bei ihm oder auch der Stadt anmelden. Noch sind aber noch versicherungsrechtliche Abklärungen notwendig. Danach wird das vom Gemeinderat bereits genehmigte Bürgerauto beschafft werden. F