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Ortschaftsrat Ballenberg tagte - Maßnahmen für das kommende Jahr angemeldet / Rat stimmt gegen Tempo-30-Zone

Brückensanierung war langgehegter Wunsch

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Ballenberg. Zur letzten Sitzung des Ortschaftsrates in diesem Jahr hatte das Gremium noch eine neun Punkte umfassende Tagesordnung abzuarbeiten. Ortsvorsteher Clemens Walz informierte über die in der letzten nichtöffentlichen Sitzung gefassten Beschlüsse. Der Brückenbelag an der Fußgängerbrücke beim ehemaligen Feuerwehrgerätehaus soll erneuert werden. Die anfallenden Baukosten seien im Etat 2022 enthalten. Da aktuell eine Anfrage zum Erwerb des Gebäudes der ehemaligen Hauptschule vorliegt, wurde das Thema nochmals in einer nichtöffentlichen Sitzung beraten. Es wurde der Beschluss gefasst, dass das ehemalige Gebäude auch an privat verkauft werde. Das im Gebäude noch vorhandene Inventar soll verkauft werden.

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In seinem Rückblick ging Ortsvorsteher Walz auf die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr ein. Bedingt durch die Corona-Pandemie gab es nur sehr wenige Aktionen, eine davon war das Aufstellen von drei neuen Ruhebänken. Walz ging auch auf die derzeitige Einwohnerzahl im Stadtteil Ballenberg ein, der derzeit 463 Bürgerinnen und Bürger zählt. Danach ging Walz auf die Frage eines Bürgers zum Wasserverbrauch am Brunnen in der Kurmainzstraße ein. Im Vergleich zum Vorjahr wurde in diesem Jahr mit 261 Kubikmeter nur die Hälfte des Wassers wie im Vorjahr entnommen.

Im Anschluss seines kurzen Rückblickes erläuterte der Ortsvorsteher den Stand der diesjährigen geplanten Maßnahmen für den Stadtteil Ballenberg. Die Sanierungsarbeiten an der Brücke in der König-Albrecht-Straße sind abgeschlossen. Ein Anliegen, das schon seit Jahren auf der Wunschliste des Ortschaftsrates stand, sei nunmehr umgesetzt. Die geplanten Maßnahmen der Flurneuordnung Radweg, Vorplatz Zehntscheune und Weinbergsteige wurden zwar im Etat 2021 aufgenommen, aber noch nicht umgesetzt, da noch einige Punkte zu klären sind.

Der Planungsauftrag für die Erweiterung des Neubaugebietes ist aktuell, so Walz, „am Laufen“. Mit dem Bau soll im kommenden Jahr begonnen werden und wenn möglich noch 2022 abgeschlossen werden. Es werden weitere acht Bauplätze entstehen. Die Instandsetzung der Fahrbahndecke im Kurvenbereich Aussiedler der Graf-Eberstein-Straße konnte noch nicht umgesetzt werden, wie auch das Streichen des Unteren Saales im Bürgerhaus und die geplanten Renovierungsarbeiten an der Blockhütte.

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Wünsche vorgetragen

In der nichtöffentlichen Sitzung hat der Ortschaftsrat die Wünsche zum Etat 2022 vorgetragen. Ortsvorsteher Walz wies vorsorglich darauf hin, dass aufgrund der zukünftigen finanziellen Herausforderungen der Stadt nicht alle Wünsche umgesetzt werden können. Die finale Entscheidung liege beim Gemeinderat, der sich am 7. Januar zu einer Klausurtagung trifft, wo der neue Haushalt beraten wird.

Folgende Maßnahmen wurden vorgeschlagen: Im ehemaligen Rathaus soll der Eingangsbereich sowie der ehemalige Jugendraum renoviert werden. Der „Regenproblem“ in der Zehntscheune ist noch nicht gelöst. An der Außenanlage der Blockhütte sind Pflasterarbeiten vorgesehen und der Brückenbelag im Germanenweg soll erneuert werden. Aktuell ist die Brücke gesperrt, da der Holzbelag morsch ist. Im Bürgerhaus werden im Rahmen des Brandschutzes noch einige Maßnahmen erforderlich werden. Zusätzlich wurde noch eine Videoleinwand für das Bürgerhaus in die Wünsche des Ortschaftsrates aufgenommen. Die Summe der vorgeschlagenen Maßnahmen belaufe sich auf rund 33 000 Euro. Der Ortschaftsrat stimmte dem vorgelegten Etatentwurf zu.

Weiter informierte Walz darüber, dass am 11. Oktober eine Verkehrsschau in Ballenberg stattfand, wo auch das Einrichten einer 30-er Zone behandelt wurde. Prinzipiell können solche Zonen eingerichtet werden. Man soll allerdings darauf achten, dass der Schilderwald nicht ausartet. In der anschließenden Beratung stimmte der Ortschaftsrat der Einführung einer 30-er Zone für die Florian-Geier-Straße, Keltenring und Graf-Eberstein-Straße allerdings nicht zu.

Ortsvorsteher Walz gab dann Informationen aus dem Gemeinderat und der Ortschaftsverwaltung. Die defekte Wippe am Spielplatz wurde in der Zwischenzeit repariert. Im September 2022 soll nunmehr die verspätete 50-Jahrfeier „Stadt Ravenstein“ stattfinden. Es werden noch Mitstreiter für den Festausschuss gesucht. Interessenten können sich beim Ortsvorsteher melden. In diesem Jahr wurden viele Planungsaufträge durch den Gemeinderat erteilt. Die daraus ergebenden Maßnahmen werden im kommenden Jahr begonnen. Dies seien die Erweiterung der Kindertagesstätte sowie Baugebiete in Merchingen, Erlenbach und Ballenberg, der Anschluss an die Wasserversorgung Nord-Ost-Württemberg sowie die geplanten AFL Maßnahmen. Das Leader-Programm werde ebenfalls weiter fortgesetzt.

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Fischteich wird gebaut

Gemeinderat Karl-Heinz Schaller informierte, dass mit dem Bau des Fischteiches nach der Erntezeit im kommenden Jahr begonnen werden soll. Ortsvorsteher Walz gab noch bekannt, dass wieder neue Asylbewerber ins Falkenbergerhaus eingezogen sind.

Zum Schluss der Sitzung bedankte sich Walz bei seinem Gremium sowie dem Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank galt Bürgermeister Ralph Killian, der Verwaltung der Stadt sowie dem Bauhof. In seinen Dank schloss er auch die Bürgerinnen und Bürger mit ein, wie auch die Vereine für das Engagement zum Wohle des Stadtteils Ballenberg und der Stadt. F

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