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„Abenteuer Informatik“ - Wanderausstellung am GTO / Bei aktivierenden Experimenten steht der Spaß im Mittelpunkt

Schüler fordern die Referenten heraus

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cg
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Osterburken. Ausstellung „Abenteuer Informatik – Informatik begreifen“ der Technischen Universität Darmstadt und der Hopp-Foundation for Computer Literacy & Informatics am Ganztagsgymnasium Osterburken (GTO).

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Was können Computer, was nicht?

Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, warum eine CD auch noch funktioniert, selbst wenn sie zerkratzt ist? Das hat mehr mit Informatik zu tun, als man sich gemeinhin vorstellt. Was können Computer, was nicht?

Wie funktionieren Navigationssysteme? Wie können wir Daten sicher übertragen? Schüler am GTO können nun solchen Fragen in der Ausstellung „Abenteuer Informatik – Informatik begreifen“ der Technischen Universität Darmstadt und der Hopp-Foundation for Computer Literacy & Informatics im eigenen Schulhaus auf den Grund gehen.

In seinem rhythmisierten und gebundenen Ganztagskonzept bietet das GTO neben dem Informatik-, NWT- und Mathematikunterricht im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften aus dem Bereich der Informatik und der Naturwissenschaften viele Gelegenheiten, die Welt der Informatik zu erkunden.

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Bei der Eröffnung von „Abenteuer Informatik“ fand ein Workshop mit dem bekannten Informatikdidaktiker Professor Dr. Jens Gallenbacher von der Universität Mainz statt, zu dem Studiendirektor Joachim Fischer Lehrer sowie Schüler eingeladen hatte.

Der Besuch dieses Workshops ist Voraussetzung dafür, Schulklassen oder andere Gruppen durch die Ausstellung führen zu können. Die Schüler aus verschiedenen Klassenstufen forderten den Referenten mit ihren Fragen durchaus heraus. Dieser war allerdings niemals um eine Antwort verlegen.

Die interaktive Ausstellung mit mehr als 20 Experimentierstationen richtet sich zunächst an Schüler unterschiedlichster Jahrgangsstufen. Ideal ist die Ausstellung insbesondere für Schulklassen. Die einzelnen Einheiten sind ab der 3. Klasse geeignet. Informationen für höhere Klassen werden auf der Internetseite des Projektes „Abenteuer Informatik“ deutlich ausgewiesen. Dort findet man für Interessierte auch umfangreiche Informationen zu den Exponaten. In der Ausstellung können auch ältere Menschen Erfahrungen mit Informatik sammeln, im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“ und sich viele Fragen aus dem Alltag undder Wissenschaft beantworten.

„Informatik hat so viel mit Computern zu tun wie Astronomie mit Teleskopen“. Dieser Satz des Informatikers Dijkstra spitzt das Motiv der Ausstellung zu. Informatik soll als Wissenschaft unabhängig von Computern buchstäblich begreif-bar sein.

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Die Bedeutung der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) für die Wirtschaft und die Gesellschaft wächst stetig. Der Alltag ist voller Dinge, die ohne Informatik undenkbar wären. Informatik um uns herum misst, regelt, entscheidet, lenkt, empfiehlt, kommuniziert sichtbar und auch unsichtbar. Sie ist uns im Alltag mittlerweile derart vertraut, dass sie fast gar nicht mehr wahrgenommen.

Die Ausstellung begegnet diesem Umstand, indem sie mit Puzzles, magischen Tricks und Knobeleien viele AHA-Effekte beim Besucher auslöst.

Für einige ausgewählte Exponate gibt es einen Audioguide. Die notwendigen Dateien können von der Internetseite der Ausstellung heruntergeladen und schon vorher auf einem Gerät installiert ober über ein Smartphone direkt in der Ausstellung abgerufen werden. Bei den aktivierenden Experimenten steht der Spaß im Mittelpunkt. Einige sind auch zuhause durchführbar und beruhen auf dem Buch „Abenteuer Informatik“. cg

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