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Hilfsaktion - Bäckerei Trabold aus Osterburken lieferte Lebensmittel an die ukrainische Grenze / Im Flüchtlingslager Przemysl in Polen wird Großartiges geleistet

Osterburken: „Gebraucht wird einfach alles“

"Gebraucht wird einfach alles." Das ist die Erfahrung von Bäcker Rolf Trabold aus Osterburen, der zusammen mit Jeremy Trabold einen Hilfstransport an die ukrainische Grenze durchführte und den FN seine Eindrücke schilderte.

Von 
Daniela Käflein
Lesedauer: 

Osterburken.

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Der Anblick der vielen Kinder mit ihren Müttern, denen Rolf Trabold an der Abladestelle in der Stadt Pryzemysl an der ukrainischen Grenze begegnete, hat ihn berührt. „Das hat etwas mit mir gemacht, das ich nicht in Worte fassen kann“, sagt er im Gespräch mit den FN.
Nicht vor dem Fernseher zu sitzen und zu verzweifeln, sondern selbst etwas zu tun, beschlossen Bäcker Rolf Trabold und seine Helfer aus Osterburken und führten einen Hilfstransport an die ukrainische Grenze durch. © Bäckerei Trabold

Am Samstag um 10 Uhr sind sie mit ihrem Hilfstransport in Osterburken losgefahren. Ankunft an der ukrainischen Grenze im Flüchtlingslager war am Sonntag um 13 Uhr. „Jeden Tag kommen an der polnischen Grenze 50 000 Frauen mit ihren Kindern an. Sie sind oft dehydriert. Die polnische Armee und das polnische Rote Kreuz leisten Großartiges“, hat der Bäcker aus Osterburken erlebt. Die ankommenden Flüchtlinge seien von den Strapazen und Sorgen gezeichnet.

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Veröffentlicht
Von
Nicola Beier
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Menschen aus Osterburken und Umgebung, die helfen wollten, konnten ihre Sachspenden in der Bäckerei am Marktplatz abgeben. Verpackt und beschriftet wurden sie von Rolf Trabold und seinen Helfern. Der mit Spenden beladene Hilfstransport aus Osterburken beinhaltete Mehl, Zucker, Babynahrung, Wasser, Desinfektionsmittel, Arznei und vieles mehr.

Die Bäckerei Trabold selbst stellte eine Ladung Bauernbrot für die Helfer an der Grenze und die ankommenden Geflüchteten bereit.

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In der Römerstadt sorgten Marco Leitz, Klaus Schieß, Thomas Gramlich, Peyman Khazanbeik, Stephan Werle, Franca Trabold, Jeremy Trabold und Martin Puhr für das Beladen des Lkw, der von der Spedition Rüdinger gestellt wurde. Insgesamt waren es 2700 Kilometer und 1400 Euro für Sprit. Das Helfen ist ein gutes Gefühl. „Zumindest ein besseres, als vor den Nachrichten zu sitzen und zu verzweifeln“, so der Bäcker aus Osterburken, der schon über einen zweiten Hilfstranport nachdenkt.

Hilfsgüter verpackten und beschrifteten Helfer aus Osterburken. © Bäckerei Trabold

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