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Richtfest gefeiert

Neue Räume für die Feuerwehr

Gute Arbeit unter schwierigsten Bedingungen geleistet

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„Der Rohbau steht!“, verkündete stolz Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm. Die Freude darüber war bei allen Beteiligten groß. © Elisabeth Englert

Osterburken. Die von den Ehrenmitgliedern der Feuerwehr mit Bändern geschmückte Birke thront in luftiger Höhe auf dem imposanten Rohbaugebäude während Jörg Heizmann von der bauausführenden Firma nach altbewährter Sitte in seinem Richtspruch den Segen für Halle, Geräte sowie „die Feuerwehr im neuen Heim“ erbat.

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„Der Rohbau steht!“, verkündete stolz Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm. Nach nur zehn Monaten und vier Tagen könne man Richtfest feiern. Traditionell werde dies stets auf der Baustelle sowie während der Arbeitszeit gefeiert, „damit alle daran teilnehmen können.“ Zwar habe man hier auf Grund des Flachdachs keinen Dachstuhl, doch sei die Fertigstellung des Rohbaus ausreichend Grund zur Freude und gebe Anlass eine Zwischenbilanz zu ziehen. So sei die Einhaltung des Kostenrahmens zu erwarten und es sei gute Arbeit unter schwierigsten Bedingungen geleistet worden. Dem schlechten Wetter bei den Erdarbeiten folgte die extreme Sommerhitze. „Hut ab vor den Arbeitern und was diese den Sommer über geleistet haben.“ Die Bauarbeiten seien ununterbrochen vorangegangen. Das werde von der Bevölkerung geschätzt, lobte der Rathauschef und freute sich, dass alles unfallfrei vonstattengegangen sei. „Hoffen wir, dass alles so gut weitergeht.“ Da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, hoffe er, dass man nach Spatenstich und Richtfest baldmöglichst zur offiziellen Einweihung wieder zusammenkommen könne.

Übungshof geschützt

Maximilian Otto vom Architekturbüro OHO Architekten aus Stuttgart honorierte Sachverstand und Umsicht der Handwerker, bevor er auf die planerischen Besonderheiten einging. So sei der Übungshof geschützt, die Wahrnehmbarkeit der Feuerwehr aber dennoch gegeben. „Der rückwärtige Hang, die ganz spezielle Topografie ihres Gebäudes war die eigentliche Herausforderung beim Wettbewerb.“ Doch öffnete diese auch Chancen, wie etwa die Schulungsräume, die fast in die Natur übergingen. Das Bauvorhaben sei individuell auf diesen Ort zugeschnitten, mithin ein „Maßanzug.“ Nun solle das Haus vor dem Winter „dicht“ werden, denn in diesen Zeiten werde der Winter „sicher kein einfacher werden“, vermutete der Planer.

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Feuerwehrgesamtkommandant Peter Schmitt nutzte diesen Freudentag auch als „Tag des Dankes“ für die Unterstützung seitens des Bürgermeisters sowie der Kommunalvertreter. In den letzten Jahren seien die Anforderungen an die Feuerwehren stetig gestiegen, so dass sich zwangsläufig auch die Abteilung vor Ort gewandelt habe. Das alte Gerätehaus platze aus allen Nähten und man werde sich nach dem Einzug fragen, wie man ohne den Neubau mit seinem Platzangebot für Mannschaft, Gerät und Ausbildung ausgekommen sei. Schmitt hegte den Wunsch, dass die zahlreich dem Richtfest beiwohnenden Feuerwehrleute sich in den neuen Räumlichkeiten wohl fühlen, denn nur so sei man im Stande den oft nicht leichten Dienst zu erfüllen. Ganz im Sinne des Richtspruchs von Heizmann in dem es hieß: Gemeinschaftsgeist strahlt von hier aus, die Feuerwehr ist hochgeehrt, der Wehrmann schützet Hof und Haus, indem er Feuersbrünste wehrt. ee

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