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Feuerwehr Hemsbach zog Bilanz - Herausforderungen in Coronazeiten erfolgreich gemeistert / „Hervorragende Arbeit“

Junges Leitungsteam blickt auf erstes Jahr zurück

Von 
Mathias Mieth
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Hemsbach. Das neue, junge Leitungsteam der Abteilungswehr Hemsbach blickt auf das erste Jahr zurück. „Auch in Zeiten von Corona ist die Einsatzbereitschaft gewährleistet“, so der einhellige Tenor bei der Jahreshauptversammlung im DRK Heim in Osterburken.

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Der seit einem Jahr im Dienst befindliche neue Abteilungskommandant Stefan Schwab hat seine „Feuertaufe“ bestanden. Nach der Begrüßung erstattete der Abteilungskommandant im Anschluss an das Totengedenken seinen Bericht. Im Moment stehen 26 Aktive zur Verfügung, darunter zwei Frauen.

Die Auswirkungen von Corona seien allgegenwärtig. Dies habe zur Folge, dass nur eingeschränkt Übungen durchgeführt werden konnten. Die Wehr wurde zu einem Bahneinsatz unter Einhaltung der Corona-Regeln nach Osterburken gerufen.

Die Einsatzbereitschaft wurde das ganze Jahr durch das Engagement der Feuerwehrleute zum Wohle der Bürger aufrechterhalten. Dafür bedankte sich Schwab bei allen Aktiven der Wehr. Er bemerkte auch, dass die Sirene im Moment nicht mit der Leitstelle gekoppelt sei und im Einsatzfall manuell ausgelöst werden muss. In Zukunft soll sie aber wieder über die Leitstelle ausgelöst werden können. Basierend auf den Geschehnissen im Ahrtal eine sinnvolle Notwendigkeit.

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Mathias Mieth berichtete als Schriftführer von den durchgeführten Ausschusssitzungen, in denen nicht, wie normal, auch die Unterstützung der innerörtlichen Veranstaltungen, die alle nicht stattgefunden haben, besprochen wurde. Sondern Corona-bedingt die geänderten Übungsstrukturen sowie die Weitergabe der Hygienevorschriften im Einsatzfall an die aktiven Kameraden. Da das Maibaumstellen mit Fest ausgefallen ist, berichtete er darüber, dass sich die Kameraden entschieden hatten den Baum trotzdem zu stellen, um diesen Brauch aufrechtzuerhalten.

Jonas Gehrig ging in seinem Bericht der Jugendfeuerwehr, der sechs Mitglieder angehören, darauf ein, dass wegen Corona die Jugendflamme 2 nicht erreicht werden konnte. Selbstverständlich wird dies später nachgeholt werden. Die Übungen wurden gut besucht und zur Vorbereitung der Jungendflamme 2 sowie der Grundausbildung genutzt. Kassenwart Stefan Blatz legte die Ein- und Ausgaben der Abteilung offen. Daniel Mörder und Thorsten Klein attestierten eine einwandfreie Kassenführung. Auf Antrag von Bürgermeister Galm erfolgte bei Enthaltung der Betroffenen die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Daraufhin oblag es dem Stadtoberhaupt, Celina Schönsiegel zur Oberfeuerwehrfrau und Lucas Heilmann zum Oberfeuerwehrmann zu befördern. Mit anerkennenden Worten vermerkte Galm, dass eine Beförderung immer ein Zeichen dafür sei, dass jemand aktiv und motiviert ist.

Bei seinen Grußworten ging Galm zunächst darauf ein, dass es wichtig sei, die Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Mit den stringenteren Vorschriften für die Feuerwehr im Vergleich zur Privatperson sei dies nur mit großen Mühen umsetzbar gewesen. Er bedankte sich bei dem Jungen Kommandantenteam für die hervorragende geleistete Arbeit insbesondere in Zeiten von Corona.

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Im gleichen Kontext befand Ortsvorsteher Groß, dass die Abteilung Hemsbach zum ersten Mal mit so einem jungen Leitungsteam eine Jahreshauptversammlung durchgeführt hat. Gepaart mit immer neuen Ideen und Aktionen der Jugendfeuerwehr sei damit der Fortbestand der Wehr garantiert.

Stadtkommandant Peter Schmitt verwies darauf, dass schon im zweiten Jahr hintereinander wegen Corona ein anderer Veranstaltungsort gewählt werden musste. Bruno Noe, stellvertretender Kreisbrandmeister, schloss sich den Dankesworten an. Es sei beachtlich, wie das neue Kommandantenteam im ersten Amtsjahr die Corona-Situation gemeistertet habe. Dies gewährleiste eine positive Zukunft der Abteilungswehr.

Das Erarbeiten eines einheitlichen Konzepts sowie eine redundante Alarmierung unter Einbeziehung neuer Technologien sei hierzu unabdingbar. Nach einigen Statistikzahlen aus dem Neckar Odenwald Kreis schloss Noe mit dem Wissen, dass das Land für Feuerwehren mehr finanzielle Unterstützung bereitstellen müsse, um so auch dazu beizutragen, dass jeder Kamerad sicher vom Einsatz nach Hause kommt. Mathias Mieth

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