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Heimatverein zog Bilanz - Im Dezember soll es wieder einen Christbaumverkauf geben / Nur wenige Aktivitäten in den zurückliegenden beiden Jahren möglich

Heimatverein Schlierstadt: Bänke im Wert von 3500 Euro gestiftet

Vereine leben vom Miteinander und Füreinander, gemeinsam werden Ziele gesteckt und diese verfolgt. Das war in den beiden zurückliegenden Jahren beim Heimatverein schwer möglich.

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Rührig ist der Heimatverein Schlierstadt und übernimmt viele Arbeiten im Ort. Das Bild zeigt den Vorsitzenden Albin Jelinek mit Mitgliedern des Vorstandes auf dem Vorplatz des Schlierstadter Dorfhäuschens mit den neuen Bänken. © Heimatverein Schlierstadt

Schlierstadt. „In den beiden letzten Jahren waren leider nur sehr wenige der ursprünglich geplanten Aktivitäten möglich. Für die kommende, hoffentlich coronafreie Zeit haben wir uns jedoch einiges vorgenommen“, sagte der Vorsitzende des Schlierstadter Heimatvereins, Albin Jelinek, bei der Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf die vergangenen Vereinsjahre 2019 und 2020.

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Kaffeetreff ausgefallen

Besonders bedauerte Jelinek den Wegfall der monatlichen „Kaffeetreffs im Dorfhäusle“, waren diese doch vor Corona eine beliebte Anlaufstelle für Jung und Alt aus dem gesamten Ort. Aktuell sei man noch vorsichtig und verzichte zunächst noch auf das gesellige Miteinander am Mittwochnachmittag, habe aber die Hoffnung, spätestens im nächsten Jahr wieder dieses Angebot zu starten. Außerdem berichtete der Vorsitzende über Aktivitäten im Dorfhäusle. Konnte im Jahr 2019 noch mit Ausbauarbeiten im Obergeschoss begonnen werden, mussten für das Jahr 2020 geplante Arbeitseinsätze aufgrund der Pandemie wegfallen. Ebenso entfiel auch das für das Jahr 2020 geplante Schlierstadter Dorffest.

Ursprünglich sollte mit dem Dorffest auch die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Heimatvereins verbunden werden, diese Festivität wolle man aber zu gegebener Zeit nachholen.

Trotz der ausgefallenen Jubiläumsfeier will der Heimatverein langjährige Mitglieder und die Bevölkerung zum Jubiläum am Erfolg des Vereins teilhaben lassen. Deshalb entschied sich der Vorstand des Heimatvereins an der Bankaktion der Stadt Osterburken und des Schlierstadter Ortschaftsrates, sich mit einer Spende zu beteiligen.

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Insgesamt stiftete der Heimatverein fünf Bänke im Wert von 3500 Euro, die im Ort aufgestellt wurden. Außerdem übernimmt der Verein die Kosten für drei Waldsofas im Wert von 1800 Euro, die im Lauf der nächsten Wochen noch an verschiedenen Plätzen im und um das Ort aufgestellt werden sollen.

Ebenso berichtete Jelinek über verschiedene Instandhaltungsmaßnahmen an der Grillhütte und am vereinseigenen Toilettenwagen. Auch hier machten sich die Auswirkungen der Pandemie für den Verein spürbar. Die Grillhütte musste über Monate geschlossen bleiben und konnte somit keine Erlöse für den Verein bringen. Weitaus geringer fiel auch der Erlös aus dem Christbaumverkauf aus. Weitaus erfreulicher war es, dass der Toilettenwagen dauerhaft an ein regionales Unternehmen vermietet werden konnte und dadurch Einnahmen erzielt werden konnten. Darauf ging auch Kassier Reiner Münch ein, der trotz verschiedener Ausgaben und Einschränkungen Zufriedenstellendes zu berichten wusste. Finanziell könne der Verein gut aufgestellt in die Zukunft gehen, dennoch sei der altersbedingte Mitgliederschwund dabei nicht aus den Augen zu verlieren, sondern um neue Mitglieder stetig zu werben. Im Anschluss übermittelte Ortsvorsteher Jürgen Breitinger die Grüße der Stadt Osterburken sowie die des Schlierstadter Ortschaftsrates und nahm die einstimmige Entlastung vor. Sein Dank galt allen, die trotz der Pandemie dem Verein die Treue gehalten haben.

Anschließend richtete Vorsitzender Albin Jelinek den Blick in Richtung Zukunft. Im Dezember wolle man wieder den Christbaumverkauf anbieten. Ebenfalls sollen in diesem Jahr noch zwei Bildstöcke hergerichtet werden. Außerdem wolle man im Dorfhäusle mit dem Ausbau weiter vorankommen.

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