Ausstellung eröffnet - Abordnung der Klasse 10 d vor Ort / Podiumsgespräch / Noch bis 14. Juli zu sehen GTO bei Kunstprojekt „Brüderlichkeit“ aktiv

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Schüler der Klasse 10 d des GTO waren bei der Ausstellungseröffnung zum Kunstprojekt „Fraternite/Brüderlichkeit“ in Stuttgart vertreten. Diese Ausstellung, die sich mit dem Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im französischen Elsass auseinandersetzt, kann noch bis einschließlich 14. Juli in Stuttgart besichtigt werden. © GTO

Osterburken/Stuttgart. Im Haus der Wirtschaft in Stuttgart fand in Anwesenheit von Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau von Baden-Württemberg, Karin Schütz, die Eröffnung der deutsch-französischen Ausstellung „Fraternité Brüderlichkeit“ statt, an deren Exponaten junge Künstler der Klasse 10 d des Ganztagsgymnasiums Osterburken (GTO) vor kurzem mitgewirkt haben.

Beeindruckendes Bild

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Diese Ausstellung, die sich im Sinne der Förderung einer binationalen Erinnerungskultur mit dem Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im französischen Elsass und seinen rechtsrheinischen Außenlagern auf deutschem Gebiet auseinandersetzt, kann noch bis einschließlich 14. Juli in Stuttgart besichtigt werden.

Das GTO war bei der Ausstellungseröffnung durch die Schülerinnen Sina Müller, die zur Ausstellung ein beeindruckendes Bild beisteuerte, und Andrea Stahl vertreten. Begleitet wurden die Schülerinnen von den Lehrern Franziska Münkel und Christian Göckel.

Die Eröffnung wurde eingeleitet durch ein Podiumsgespräch mit Kathrin Schütz. Neben ihr waren der Präsident des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Professor Dr. Claus Wolf, die Vorsitzende des Verbunds der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler (VGKN), Dorothee Roos, die Direktorin des Centre européen du résistant déporté, Ancien camp du Natzweiler (Direktorin des europäischen Zentrums des Widerstands der Deportierten, ehemaliges Konzentrationslager Natzweiler), Frédérique Neau-Dufour und der Koordinator des Kunstprojekts „Fraternité/Brüderlichkeit“, Luc Demissy, anwesend.

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Daneben waren auf dem Podium noch die Schülerin Sina Fleig aus der 8. Klasse des Gymnasiums Gosheim-Wehingen mit ihrem Fotoprojekt und der Schüler Elias Kopp aus der Klassenstufe 11 des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch-Hall mit seinem Beitrag zum Kunstprojekt „Was bleibt?/ Que reste-t-il?“ vertreten. An diesem Teilprojekt hat die Klasse 10 d des GTO erfolgreich teilgenommen.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Bariton-Sänger Sebastian Bollacher und Ulrich Schlumberger am Akkordeon.

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Bollacher sang deutsches und luxemburgisches Liedgut von gefangenen Widerstandskämpfern in den Konzentrationslagern Netzweiler und Dachau. Der Abend klang mit einem Stehempfang in den Räumlichkeiten der Ausstellung aus.