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Am GTO - Gut besuchte Veranstaltung zur Berufsorientierung gibt Einblicke ins Duale Studium

„Geh’ deinen ganz eigenen Weg“ lautete das Motto

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Osterburken. Diplom-Pädagogin und Studienberaterin Janine Berger und Luca Fleckenstein, Student des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik bei AZO, gaben Schülern des GTO im Rahmen der Berufsorientierung Einblicke ins Studium an der Dualen Hochschule von Baden-Württemberg in Mosbach.

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Für Luca Fleckenstein stand sein Interesse an einem dualen Studium schon früh fest. Ein studienbegleitender Praxisanteil ermögliche Einblicke in den „echten“ Berufsalltag. Zudem verdiene man bereits Geld und brauche in den Semesterferien nicht zu arbeiten. Die Dozenten stünden für Fragen jederzeit zur Verfügung. Der Fokus liege auf einem stets praxisnahen Vorgehen. In den Unternehmen würden in der Praxisphase den Studierenden Projektarbeiten mit begleitenden Versuchen zugeteilt. Zugleich durchlaufe man in den Unternehmen alle Abteilungen, um sich ein vollumfängliches Bild des Ausbildungsbetriebs zu machen. Zum Teil fachfremde begleitende Vorlesungen sollen ein realistisches Bild auf die Möglichkeiten in Unternehmen aufzeigen.

Janine Berger umriss die wesentlichen Aspekte eines Studiums an der DHBW. Das duale Studium gestalte sich in jeweils sechs mal drei Monate – jeweils abwechselnd in Theorie und Praxis in Kursen von zirka 30 Studierenden. 1000 Unternehmen stünden als regionale Praxispartner zur Verfügung, insgesamt seien es 10 000 in Baden-Württemberg. Daran erkenne man das wachsende Ansehen des dualen Studiums, das mit einem Bachelor- oder Masterabschluss ende. Trotz acht Stunden Arbeit pro Tag inklusive Vor- und Nachbereitung sei die Abbrecher- oder Durchfallquote dieses stark im Vorfeld durchstrukturierten Studiums sehr gering. Der Theorieblock alleine ersetze dreieinhalb Jahre an einer normalen Fachhochschule. Im Gegensatz zur Universität erfolge eine sofortige Spezialisierung, die das Vorziehen gewisser Studieninhalte erlaube. Das Studium, das von den Universitäten vollumfänglich anerkannt werde, ende definitiv nach drei Jahren. Im vierten bis sechsten Semester stünden vermehrt wissenschaftliche Arbeiten im Vordergrund. Auch die Praxis komme nicht zu kurz. Zwei Partner stünden in Schule und Unternehmen als Mentoren bereit.

Wie aber bekommt man einen Studienplatz? In jedem Fall müsse man herausstechen. Die erste Kontaktaufnahme erfolge oft über Berufs- und Ausbildungsmessen. Eine solche Messe wird auch am GTO veranstaltet – und zwar am 8. April 2022. Bereits am 17. November startet ab 8.30 Uhr der „DigiDay“: Dabei präsentieren Unternehmen in Kurzvorträgen ihr Angebot. Interessierte haben die Möglichkeit, Zeitfenster zu buchen und nach einer Anmeldung den ersten Kontakt herzustellen. Studiendirektor Sven Auerbach dankte Berger und Fleckenstein für ihren Vortrag, sowie Studienrätin Vera-Katharina Heeg für die gelungene Vorbereitung und Organisation des Abends.

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