Gemeinderatswahl in Osterburken - Viele „alte“ Gesichter werden für Kontinuität im Gremium sorgen, „junge“ für „frischen Wind“ / Martin Brümmer ist „Stimmenkönig“ FWV legt zu, SPD konstant, CDU verliert Prozentpunkte

Von 
Melanie Müller
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Osterburken. Viele „alte“ Gesichter wird man auch im künftig 16-köpfigen Osterburkener Gemeinderat antreffen.

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2019 standen die Namen aller zurzeit amtierenden Mitglieder auf den Wahlzetteln. 13 davon erhielten wieder ein Mandat – und werden für Kontinuität im Gremium sorgen:

Jürgen Breitinger, Martin Brümmer (der mit 2426 die meisten Stimmen auf seinem Konto verbuchen konnte), Werner Geiger, Erwin Knörzer-Ehrenfried, Veronika Köpfle, Michael Pohl (alle FWV), Andreas Heck, Heiko Keller, Dr. med. dent. Xaver Nafz, Michael Schwebler, Thomas Zemmel (alle CDU) und Benjamin Köpfle und Klaus Vogel (SPD).

Neu in den Osterburkener Gemeinderat gewählt wurden: Nils-Christoph Baumann, Jochen Köpfle (beide FWV) und Margaret Horb (CDU).

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Christel Bauer (FWV) sowie Mechthilde Hofmann und Jens Kromer (beide CDU) vom noch amtierenden Gremium schafften den Sprung ins neue Kommunalparlament nicht.

Wahlbeteiligung: 51,6 Prozent

Von den 5243 wahlberechtigten Osterburkenern gingen 2705 (51,6 Prozent) zur Gemeinderatswahl und gaben insgesamt 36 525 gültige Stimmen ab. Davon entfielen 17 095 (46,8 Prozent) auf die FWV, 11 819 (32,4 Prozent) auf die CDU und 7611 (20,8 Prozent) auf die SPD.

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Während die FWV 6,8 Prozentpunkte (2014: 40,0 Prozent) dazugewann, musste die CDU 7,1 Prozentpunkte (2014: 39,5 Prozent) einbüßen. Die SPD (2014: 20,5 Prozent) blieb mit 20,8 Prozent nahezu konstant.

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Wie bei den Kommunalwahlen 2009 und 2014 haben die Freien Wähler das „Rennen“ um die Stimmen der Borkemer gewonnen und sich 2019 sogar nochmals gesteigert. Die FWV verbucht 5276 Stimmen mehr auf ihrem Konto als die CDU.

Somit nehmen die Freien Wähler die Hälfte der Sitze im Gremium ein, erklärte Bürgermeister Jürgen Galm gestern Nachmittag im FN-Gespräch – und fügte hinzu, dass die CDU unter der bundesweiten Tendenz leide, was sich in der Anzahl der Stimmen widergespiegelt habe.

Dass das Engagement von jüngeren Bewerbern anerkannt wurde, die eine hohe Zahl an Wählerstimmen erhalten hätten, freute das Stadtoberhaupt besonders.

Auch in Zukunft gäbe es „viel zu erledigen“. Um die Aufgaben zu bewältigen, sei wieder das Zusammenwirken aller gefragt, so Galm, der hinzufügte, dass man sich zwar manchmal um den Weg streite, es aber das Ergebnis sei, das zähle.

Der Vorsitzende der FWV-Fraktion, Werner Geiger, zeigte sich „besonders erfreut“ über das „gute Abschneiden der jungen, qualifizierten Kandidaten auf der Liste der Freien Wählervereinigung, die zu dem sehr guten Ergebnis beigetragen“ hätten.

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