Imkerverein Bauland - Bei der Jahreshauptversammlung blickten die Bienenfreunde auf ein arbeitsreiches Jahr zurück Fusion der Landesverbände Baden und Württemberg in der Diskussion

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Schlierstadt. Der Imkerverein Bauland kann auf ein bewegtes Jahr zurückblicken. Bei der Jahreshauptversammlung in Schlierstadt zeigte sich, dass 2018 viele Aufgaben und auch Probleme mit sich brachte, die aber alle gemeistert wurden.

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Nach der Begrüßung durch Silke Baumann gab Schriftführer Paul Harlacher das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung bekannt. Beim Jahresrückblick wurden einige Ereignisse in Erinnerung gerufen.

Regelmäßige Treffen

Insgesamt gab es drei Treffen des Vorstands und zwölf Mitgliederversammlungen. Ein gut besuchter Fachvortrag von Dr. Ziegelmann von der Uni Hohenheim über die Forschung zur Reduktion der Milben lockte viele Imker ins GTO. Roland Müller wies darauf hin, dass bei der Bestellung der Varroamittel auf Sorgfalt beim Ausfüllen der Bestellzettel zu achten sei und neben der vollständigen Anschrift besonders die Tierhalternummer wichtig sei. Mitglied Rechtsanwalt Werner Rüdiger hielt einen Vortrag über die steuerrechtlichen Belange der Imkerei.

Bei der Königinnenzucht am Lehrbienenstand konnten die Imker Victor Ott über die Schulter schauen. Das alljährliche Imkerfest am Lehrbienenstand war ein voller Erfolg. Der Gottesdienst mit den Pfarrern Tecklenburg und Schnücker war gut besucht. Er wurde umrahmt vom evangelischen Kirchenchor unter der Leitung von Nikola Irmai Koppaniy. Die großzügigen Salat- und Kuchenspenden wurden lobend erwähnt und die Mitarbeit bei der Veranstaltung gewürdigt.

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Die Imker führten gemeinsam mit den Krautheimer Imkern einen Ausflug nach Wasseralfingen in ein Erzbergwerk durch. Anschließend wurde eine Bio-Imkerei besucht. Im GTO erhielt man einen Einführungskurs in Sachen Erste Hilfe.

Am 21. April wurde der Obst und Gartenbauverein Osterburken (OGV) am Bienenstand mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Während der Obstsortenausstellung des OGV in der Baulandhalle informierten die Imker über die Leistung der Bienenbestäubung.

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Berichtet wurde auch aus der Bienen-AG am GTO. Mitglied Wolfgang Schmitt organisierte einen Ausflug der Jungimker, die gemeinsam mit den Imkerpaten ins Kloster Bronnbach zu einer interessanten Führung und Weinverkostung fuhren.

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Nach dem Bericht des Kassiers Achim Brümmer bescheinigte A. Andres eine korrekte Kassenführung und bedankte sich für die aufschlussreiche Aufstellung. Die einstimmige Entlastung des Kassiers und des Vorstands folgte.

Stammtisch immer dienstags

Bekanntgegeben wurde auch, dass der Imkerstammtisch weiter dienstags in der Bienensaison von März bis Oktober am Bienenstand sein wird. Während dieser Zeit soll auch der Jungimkerlehrgang stattfinden. Interessierte Neuimker haben hier die Möglichkeit, eine Saison im Leben der Bienen mitzuerleben und Arbeiten an den Völkern durchzuführen. Ein Imkerpate wird sie begleiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Obmann Klaus Müller berichtete über die Neuerungen des Landesverbands. Die Richtlinien der Imkerförderung haben sich geändert, man lege mehr Sorgfalt auf genaue Einhaltung der Vorgaben. Bis Januar werde bei den Imkervereinen über einen einheitlichen Landesverband diskutiert. Man möchte durch eine Fusion die Landesverbände Baden und Württemberg zusammenführen. Auch soll für jeden Kreis eine Person gewählt werden, die diesen im Verband vertritt.

Ehrung

Kirstin Eiermann wurde für zehnjährige Mitgliedschaft mit einer Bronzenadel geehrt. Im Anschluss stellte Roland Müller die Jahresplanung 2019 vor. Zur Sprache kam der Wunsch nach einer Homepage des Imkervereins. Zum Abschluss wurde das Aktionsbündnis „Giftfrei im Dreiländereck“ präsentiert. Roland Müller schloss die Sitzung, bedankte sich bei allen für Mithilfe und Unterstützung mit den Worten „Wer gibt, dem wird gegeben“. Bei der Weihnachtsfeier am 15. Dezember sollen die Mitglieder zahlreich erscheinen, so seine abschließende Bitte.