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Fastnacht in Osterburken - Nochmals Videostream anstatt Eröffnung in Präsenz

„Borkemer Wüschele“ starten in die fünfte Jahreszeit

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Den Borkemer Kindern wurde eine kleine, faschenachtliche Freude bereitet. © Elferrat

Osterburken. Pünktlich um 19.31 Uhr am 11. 11. begrüßten das Präsidentenduo Dominik Holderbach und Marcel Zimmermann das närrische Publikum in den heimischen Wohnzimmern – wieder einmal „nur“ online und digital.

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Auf der Bühne in der Baulandhalle wurde kurzfristig das „Wüschelestudio“ errichtet und die Eröffnung der 439. „Borkemer Faschenacht“ im Internet auf Instagram, Facebook und YouTube übertragen.

Nach der Begrüßung des Bürgermeisters, den Stadt- und Ortschaftsräten sowie den Ortsvorstehern der Teilgemeinden folgten die Gruppierungen der „Borkemer Faschenacht“, die da wären: Wüschele, Hexe, Herrle und Fräle und die Strohbären sowie die Tanzgruppen, gefolgt von den Borkemer Faschenachtsvereinen, Original Borkemer Kirnausträndlern, der Ranzengarde und dem Borkemer Bauernballett.

Anschließend berichtete Dominik Holderbach vom Besuch der Kindergärten in der Gesamtstadt. Für alle gab es die bekannten und leckeren Hefewüschele der Stadtbäckerei Trabold. Sogar zum St. Martinsumzug wurden diese durch das Duo närrisch an die Kinder überreicht. So konnte man auch den Kindern eine kleine faschenachtliche Freude bereiten.

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Im Programm folgten dann zwei Reime. Dabei wurde auch der Präsident im Ruhestand, Andreas „Rossi“ Geiger, zitiert, welcher einst sagte: „Weihnachte is jedes Johr, Faschenacht nur e mol im Johr“.

Auch der Faschenachtsreporter und Unterstützer der Borkemer Faschenacht, Retlich aus Adelsheim, hat einen schönen faschenachtlichen Reim gesandt.

Dann stand die Verkündung des Mottos an, welches wieder kurzfristig mit viel Euphorie, Schweiß, Diskussionen und langen Nächten in der Motto-Findungs-Kommission (kurz MFK) erstellt wurde.

Folgende Vorschläge haben es dabei nicht ins Finale geschafft: „De OV von Hemschboch ist im Fieber, ohne Bieber wär’s ihm lieber.“; „Kener hot’s gedacht – Doch was gmacht!“; „Borke war e schöne Stadt, doch alles was mer häbbe, mach mer platt“; „Die Post, de Bohof und noch mehr, de Stadt ihr Häuser, die stehn bald alle leer“; „De Brötel wor heut nochmiddach in Borke, jetzt wird alles besser, macht euch no kee Sorche!“.

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Mit einem dreifach kräftigen „Borke Ahoi“ verkündeten die Präsidenten folgendes Motto für die 439. „Borkemer Faschenacht“: „Der Tatendrang in Borke is ungebroche, aber verschiebe du mers mol uff nächste Woche.“ Anschließend folgte die Vorstellung des aktiven Elferrates (siehe weiteren Bericht).

Für alle Narren der Borkemer Faschenacht war es dann höchste Pflicht, den närrischen Eid abzulegen und damit die Verpflichtung zur Erhaltung des Brauchtums und das Verhindern der Erschlaffung der Lachmuskulatur einzugehen.

Nach einem dreifachen „Borke Ahoi“ schunkelten die Präsidenten mit den Zuschauern zum Borkemer Lied, das dank des Musikvereins Osterburken jetzt auch für alle Fälle in der Pandemie digital zur Verfügung steht. Nach Ausfall des Tonträgers retteten sich die Präsidenten gesangs- und textsicher über die Zeit. Moderne Technik und Digitalisierung sind einfach nicht das Wahre, denn an diesem Tag hatte nicht nur das Notrufsystem bundesweit Probleme, nein: Auch die Übertragung auf die Plattformen Facebook und YouTube waren leider abgebrochen. Somit mussten einige Narren in der Erinnerung und Vorfreude auf die kommende Kampagne den Abend verbringen.

Mit Zuversicht schaut der Elferrat der Stadt Osterburken in die Zukunft und plant schon einmal seine Veranstaltungen wie das Ordensfest, Kinderprunksitzung, schmutziger Donnerstag und die große Prunk- und Fremdensitzung, was natürlich alles von der Lage der Pandemie abhängig ist.

Mit einem dreifach kräftigen „Borke Ahoi“ beschloss das Duo den Abend und eröffnete somit die neue Kampagne.

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