Projekt bei der Firma AZO - Hohe Anforderungen an die Konstruktion / Souveräne Präsentation / Zertifikat überreicht Azubis und Studenten entwickelten 3D-Drucker

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Im Rahmen des „AZO-Students Projekt“ entwickelten und bauten die 20 Auszubildenden und Studenten des Jahrgangs 2016 den 3D-Drucker „AZO probox“. Zum Abschluss des Projekts gab es für die Teilnehmer viel Lob von der Geschäftsleitung und den Ausbildern. © Helen Kreis

Osterburken. Die 20 Auszubildenden und Studenten des Jahrgangs 2016 stellten bei der Firma AZO ihren selbst gefertigten 3D-Drucker im Kundencenter vor. Dieser erhielt den Namen „AZO probox“.

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Automatische Zuführsysteme von AZO sorgen rund um den Globus für das zuverlässige Handling von Rohstoffen in vollautomatischen Prozessen. Die Maschinen und Anlagen sind immer dann gefragt, wenn es um hohe Wertschöpfung in den Bereichen Nahrung, Pharma, Personal Care, Chemie und Kunststoff geht – Branchen mit sehr guten Zukunftsperspektiven.

Als familiengeführtes Unternehmen ist AZO in der Region fest verankert und bietet jährlich zahlreiche Ausbildungs- und Studienplätze an. Dabei steht nicht nur die theoretische Ausbildung im Vordergrund, sondern auch das Sammeln von praxisnahen Erfahrungen.

Im Rahmen dessen erhalten die Auszubildenden und Studenten eines Jahrgangs eine Projektaufgabe, die sie selbstständig erarbeiten müssen. 2018 lautete die Aufgabe „Planung und Bau eines 3D-Druckers“. Hierfür schlüpften Geschäftsführer Rainer Zimmermann und der Betriebsrat erneut in die Rolle des Kunden.

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Die Kundenwünsche wurden den Studenten in Form eines Lastenheftes übergeben. Daraus wurde ersichtlich, welchen Stellenwert die Entwicklung eines 3D-Druckers für die Firma AZO hat.

3D-Drucker haben heute in der Industrie einen hohen Verbreitungsgrad. Von anschaulichen Modellen und funktionstüchtigen Teilen für Prototypen bis hin zu Einzelfertigungsbauteilen, werden in allen Bereichen 3D-Drucke erstellt. So verspricht man sich auch bei der Firma AZO bei der Planung und Konzeption von zukünftigen Anlagen auf maßstäbliche Modelle zur Illustration zurückgreifen zu können.

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Die hauptsächlichen Aspekte des Lastenheftes bestanden darin, den Studenten die Anforderungen an den zu entwickelnden 3D-Drucker näherzubringen. So wurde erwartet, dass mit zwei Filamenten gedruckt werden kann, um eine Formenvielfältigkeit zu ermöglichen.

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Weiterhin sollte es möglich sein, in alle Raumrichtungen zu drucken. Dabei wurde ein würfelförmiger Mindestdruckraum mit einer Kantenlänge von 30 Zentimeter vorgegeben. Zu guter Letzt musste auf eine intuitiv erlernbare Steuerung und ein ansprechendes Design geachtet werden. Durch Recherche und innovative Ideen wurden Lösungen entwickelt und in einem Pflichtenheft festgehalten. In einem Jahr Bearbeitungszeit hat das Projektteam den 3D-Drucker konstruiert, gefertigt, montiert und in Betrieb genommen. Hierbei wurden die vorgegebenen Rahmenbedingungen und Qualitätsdaten umgesetzt.

Nach der Vorstellung des Prototypen, die Ende Januar erfolgte, fand nun am Samstag die Abschlusspräsentation des 3D-Druckers „AZO probox“ statt. Souverän präsentierte das Projektteam das Ergebnis den Auftraggebern, Ausbildern, internen Unterstützern und Vertretern zahlreicher Schulen sowie der IHK Rhein-Neckar.

Während der Abschlusspräsentation konnten die Zuschauer Einblicke in den Projektverlauf gewinnen und sich von den einzelnen Funktionen der „AZO probox“ überzeugen. Zum Abschluss des Vormittags wurden die Leistungen der Auszubildenden und Studenten nicht nur durch das Lob der Gäste, sondern auch durch ein Zertifikat der Firma AZO gewürdigt. Geschäftsführer Rainer Zimmermann zeigte sich stolz über die Entwicklung und Zusammenarbeit des Projektteams und wertete den Bau des 3D-Druckers „AZO probox“ als vollen Erfolg.