Internationale Kunststoffmesse

AZO beweist, dass es anders geht

Osterburkener Unternehmen stellt Recycling, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung auf der „K“ in Düsseldorf in den Fokus

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AZO war mit einem Ausstellungsstand auf der Fachmesse in Düsseldorf vertreten. © aZO

Osterburken. Endliche Ressourcen, Umweltverschmutzung und Müllerzeugung: Durch diese Schlagworte wurden viele Kunststoffprodukte bisher geprägt. Doch es geht auch anders, wie das Osterburkener Unternehmen AZO auf der weltgrößten Kunststoffmesse „K“ in Düsseldorf eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Die ganze Branche erlebt ein Umdenken. Das Bewusstsein für die Endlichkeit fossiler Rohstoffe ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und spätestens die immer deutlicheren Zeichen des Klimawandels und der Umweltverschmutzung haben gezeigt: Wir müssen lernen mit unseren Ressourcen schonend und nachhaltig umzugehen. Besonders Kunststoffe stehen unter diesem Aspekt in der Kritik, da sie meist unter Verwendung von Erdöl gefertigt werden und auf natürlichem Wege nicht vollständig abgebaut werden können.

Neben den klassischen Themen wie PVC-Herstellung oder „Compoundierung“ zeigte AZO deshalb vor allem Lösungen für die Automatisierung von Recyclingmaterial oder Biopolymeren. Dabei reicht die Bandbreite von ultrafeinen und leichten Mahlgütern aus Folienschnipseln bis hin zur Aufbereitung von Haushaltsmüll und industriellen Produktionsabfällen, wie zum Beispiel Fensterprofilen.

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Außerdem gibt es inzwischen zahlreiche Kunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt werden und vollständig biologisch abbaubar sind – die sogenannten Biopolymere. Dabei werden ursprünglich künstliche Zusatzstoffe durch natürliche Zusatzstoffe wie Speisestärke oder Cellulose ersetzt.

Jeder dieser wiederverwendeten und nachhaltigen Rohstoffe weist andere Herausforderungen auf, was ihre automatisierte Förderung betrifft. Diese Herausforderungen gehen auf die unterschiedlichen Eigenschaften der Rohstoffe zurück und werden von AZO im eigenen Rohstofflabor und Versuchszentrum umfassend analysiert. Mithilfe der Analyse und der jahrelangen Expertise von AZO können dann Design und Ausführung der Anlage individuell auf die umweltschonenden Stoffe angepasst werden. Auf der Messe zeigte AZO dazu diverse Lösungen, die auf Interesse bei den Besuchern stießen.

Dass AZO damit den Zahn der Zeit getroffen hat, zeigte sich nun auch auf der „K“. In acht Tagen hatte AZO zahlreiche Gespräche mit (zukünftigen) Kunden und schloss schon einige Aufträge ab. Eines kristallisierte sich bei den Kundengesprächen klar heraus: „Die Zukunft der Kunststoffindustrie liegt in der nachhaltigen Produktion, Recycling und der Verwendung umweltschonender Stoffe. Und wir als AZO helfen dabei, diese Ziele zu erreichen.“, so Thomas Stegmeier, Head of Sales, Poly, von AZO.