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Informationsveranstaltung der FWV-Fraktion - Mehrere Wanderwege unter dem Motto „Römer“ sollen entlang des Limes entstehen

Auf dem „Römer-Pfad“ unterwegs

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Die FWV-Fraktion lud Interessierte zu einer Wanderung auf dem Römer-Pfad zwischen Osterburken und Bofsheim ein. © FWV

Die FWV-Fraktion des Osterburkener Gemeinderats veranstaltete eine Wanderung auf dem „Römer-Pfad“ zwischen Osterburken und Bofsheim.

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Osterburken. Die FWV-Fraktion (Freie Wähler Vereinigung) im Osterburkener Gemeinderat führte eine öffentliche Begehung des geplanten „Römer-Pfades“ durch. Fraktionsvorsitzender Werner Geiger freute sich bei seiner Begrüßung am Limes-Parkplatz an der L 582 zwischen Osterburken und Bofsheim über das große Interesse an dieser Begehung.

Der Ortsvorsteher machte einige Ausführungen zu dem geplanten Projekt. Der Gemeinderat Osterburken hat bereits am 15. Dezember 2020 beschlossen , dass sich die Stadt an dem Projekt „Römer-Pfade“ der Touristikgemeinschaft Odenwald (TGO e.V.) beteiligt. Die in den einzelnen Kommunen vorgesehenen „Römer-Pfade“ sollen dabei über den vorhandenen Limes-Wanderweg sowie inhaltlich mit dem Leitthema „Römer“ verbunden sein.

Mehrere Rundwanderwege

Demnach sei geplant, entlang des Limes mehrere Rundwanderwege auszuweisen und zu zertifizieren. Unter der Beachtung weiterer Vorgaben, wie beispielsweise der hohe Anteil naturnaher Wege, Natur- und Kulturattraktionen oder abwechslungsreiche Landschaften wurde ein Entwurf auf den Gemarkungen Osterburken und Bofsheim erstellt. Bei einer Vorprüfung wurde dieser Entwurf als zertifizierbar angesehen.

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Nach der Begrüßung und einigen kurzen Ausführungen ging der erste Abschnitt für die Gruppe auf dem geplanten „Römer-Pfad“ am Limes entlang in nördliche Richtung. Auf dieser Strecke gab die Limes-Cicerone Edda Hochstein einige Erläuterungen zu dem, in diesem Bereich noch sichtbaren Limeswall, ebenso zu den noch teilweise vorhandenen dargestellten Mauerresten und Fundamenten römischer Wachtürme. Zahlreiche Fragen wurden dabei von ihr beantwortet.

Nach einem schönen Ausblick – an diesem Tag bis zum „Katzenbuckel“ – auf der Anhöhe „Kalbe“ auf Bofsheimer Gemarkung ging es auf dem Limes-Wanderweg weiter bis zum „Löhleinsbrunnen“. Einige der Teilnehmer waren das erste mal an diesem Brunnen und bestaunten die bereits in den sechziger Jahren vom damaligen Förster Ottmar Hettinger gebaute Einfassung dieser Quelle.

Von dort ging es weiter an der Skulptur „Die Brücke“ vorbei zu einer weiteren Skulptur namens „Ausgrabungen“. Auf dem dortigen Platz, mit Sitzmöglichkeiten und einem Blick auf Bofsheim, wurde eine kurze Getränkepause eingelegt. Nach Überquerung der Gemeindeverbindungsstraße Bofsheim-Rosenberg führte die Begehung weiter auf naturnahen Waldwegen bis zum „Petersbrunnen“.

Es folgte ein kurzer Anstieg und als Belohnung eine schöne Aussicht in östlicher Richtung. Im Anschluss an ein weitläufiges Tal und in abwechslungsreicher Landschaft gelangte die Gruppe durch ein Waldstück wieder in Richtung Ausgangsort. Der dritte Brunnen der dabei angelaufen wurde, war das “Säubrünnle“. Zurück am Limes-Parkplatz bedankte sich Werner Geiger im Namen der FWV-Fraktion bei den zahlreichen Teilnehmern für ihr Interesse am geplanten Projekt und den dabei gemachten Anregungen, unter anderem bezüglich der anzubringenden Hinweisschilder, Sitzbänke, oder Info-Tafeln. „Neben den bereits geplanten Einzelmaßnahmen werden vor allem Hinweise auf Einkehrmöglichkeiten in Gaststätten und Cafés für dringend notwendig erachtet“, führte Werner Geiger hierzu aus.

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