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Diak Klinikum Schwäbisch Hall - Dr. Thomas Wiesmann ist neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Zum Arztberuf über den Zivildienst

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Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Wiesmann (Mitte) zwischen den Oberärzten der Anästhesie, Thorsten Schmitt (rechts) und Dr. Ulrich Frenz. © Ufuk Arslan

Schwäbisch Hall. Privatdozent Dr. med. Thomas Wiesmann ist neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Diakoneo Diak Klinikum Schwäbisch-Hall.

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„In der Intensivmedizin geben wir alles, damit die uns anvertrauten Patienten nicht nur einfach überleben, sondern mit guter Lebensqualität zurück ins Leben kommen“, sagt Privatdozent Dr. med. Thomas Wiesmann. Zuvor als stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Marburg tätig, tritt er in Schwäbisch Hall die Nachfolge von Prof. Dr. Thorsten Steinfeldt an. „Ich komme in einen bestens organisierten Klinikalltag mit einem großartigen Team aus Ärzten und Pflegenden“, lobte Wiesmann die interimistische Leitung von Dr. Nils Wagner, Thorsten Schmitt und Dr. Ulrich Frenz. Über 40 Anästhesistinnen und Anästhesisten sind am Diak für die Patienten in der Anästhesie, der Intensivmedizin, der Notfallmedizin und der Schmerztherapie da. „Das Haus verknüpft mit seinem breiten Fachspektrum eine moderne Spitzenmedizin als Zentralversorger für eine ganze Region und ist durch die Mitgründung des Zentrums für Intensivmedizin exzellent aufgestellt“, findet Dr. Wiesmann, „Ich bin sehr froh, dass es am Diak einen Medizinisch-Ethischen Arbeitskreis gibt und mit der ambulanten Palliativversorgung und der Palliativmedizin auch dem Thema Lebensende viel Raum gelassen wird.“

Thomas Wiesmann leitete in Marburg mehrere Jahre eine anästhesiologische Intensivstation mit herz- und neurochirurgischen Schwerpunkten.

Zuvor prägte er als Oberarzt die anästhesiologischen Bereiche der Unfallchirurgie und Allgemeinchirurgie. Als begeisterter Notfallmediziner arbeitete er in seiner klinischen Karriere auch als Notarzt auf dem Boden und im Rettungshubschrauber. Eine Gemeinsamkeit, die er mit seinen neuen Kollegen, Dr. Nils Wagner und Dr. Torsten Schmitt, teilt. Als Sprecher nationaler und internationaler Fachgesellschaften engagiert er sich wissenschaftlich für die Regionalanästhesie auf Kongressen und Workshops und die Intensivmedizin. Seit Beginn der Corona-Pandemie erforschte er zudem verschiedene Therapieoptionen bei schweren Krankheitsverläufen.

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Zum Arztberuf kam er zufällig. „Eigentlich wollte ich ja Geschichte studieren – dass es dann Medizin geworden ist, verdanke ich meinem Zivildienst. Diese Zeit hat mich geprägt und mir klargemacht, dass ich doch lieber direkter mit und für Menschen arbeiten möchte.“, so Wiesmann. Geschichte ist sein Hobby geblieben. „In Marburg hat man sich gelegentlich die Anekdote erzählt, wie ich mich mit einer Patientin bis kurz vor ihrer Narkose sehr angeregt über assyrische Ausgrabungsstätten unterhalten habe“, lacht er. Dass er dann Anästhesist geworden ist, war eigentlich schon während des Studiums für ihn klar.

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