Zuchtviehauktion - Topseller bei den Zuchtbullen vom Hof Aischland Weniger Geld für Kälber

Lesedauer: 

Ilshofen. In Ilshofen fand wieder die Zuchtrinderversteigerung der Rinderunion Baden-Württemberg statt. Viele Landwirte der Region und die Bullenmäster in Norddeutschland waren mit der Herbstbestellung beziehungsweise Silomaisernte beschäftigt, so dass die Kälber einen leichten Preisrückgang hinnehmen mussten.

AdUnit urban-intext1

Allerdings liegt der Bullenkälberpreis noch immer um etwa 50 Cent je kg über dem Preis vor einem Jahr.

Zum Verkauf kamen neben fünf Zuchtbullen 25 melkende Tiere sowie 79 Kuh- und 332 Bullenkälber.

Holsteins: Die drei angebotenen Tiere waren von sehr ansprechender Qualität und wurden zügig für durchschnittlich 1487 Euro verkauft. Den Tageshöchstpreis von 1520 Euro erlöste eine Supersonic-Enkelin mit über 30 kg Milch und makellosem Exterieur, die von Familie Schmid aus Hüttlingen-Mittellengenfeld zum Verkauf angeboten wurde. Fleckvieh: Vier der fünf angebotenen Zuchtbullen wechselten für durchschnittlich 2050 Euro den Besitzer. Topseller war mit 2700 Euro ein hoch typisierter Herzschlag- Sohn von der Hof Aischland Milch GbR aus Weikersheim.

AdUnit urban-intext2

Die 21 Jungkühe wurden - obwohl die Tribüne der Arena nur sehr spärlich besetzt war - zügig und dank vieler Kaufaufträge für durchschnittlich 1597 Euro verkauft. An der Spitze ging eine typvolle Wille-Tochter mit 30 kg Milch von Familie Schneider aus Oberrot-Ebersberg, die 1900 Euro kostete.

Mit 2000 Euro erlöste Bernd Maaß aus Vellberg-Talheim den Spitzenpreis für seine an dritter Stelle platzierten Polarbär-Enkelin mit 33 kg Milch.

AdUnit urban-intext3

Vom gleichen Vater waren noch drei sehr hochwertige Töchter vom Betrieb Maaß am Markt vorgestellt, die allesamt über 1700 Euro erzielten. Mit 1860 Euro stand eine kapitale Wismut-Tochter von Familie Stier aus Untermünkheim-Schönenberg in der Käufergunst ebenfalls ganz oben.

AdUnit urban-intext4

Flott wechselten die 72 - im Mittel 79 kg schweren - Kuhkälber ihren Besitzer.

Es ergab sich ein mittlerer Nettopreis je kg Lebendgewicht von 3,29 Euro beziehungsweise 258 Euro je Tier. Preislich leichte Einbußen mussten aufgrund der laufenden Feldarbeiten die Bullenkälber hinnehmen.

Allerdings liegt der Preis mit 5,36 Euro netto nach wie vor auf einem für die Jahreszeit ordentlichem Niveau. So erlösten die im Schnitt 82 kg schweren Tiere einen mittleren Kopfpreis von 439 Euro.

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, 11. Oktober (Kälber Fleckvieh), sowie am Donnerstag, 26. Oktober (Großvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh), statt.