Kultur

Weltoffen und „bridscherbraad“

Liedermacher Wolfgang Buck zu Gast in Bad Windsheim

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Bad Windsheim. Der Liedermacher Wolfgang Buck kommt am Samstag, 21. Januar, um 20 Uhr in das Kur- & Kongress-Center Bad Windsheim.

Seit mehr als 30 Jahren spielt Wolfgang Buck seine dialektischen Songs auf den fränkischen Theater- und Konzertbühnen, aber auch im Rest der Republik. In all der Zeit hat er sich seine humane Haltung und seinen Witz bewahrt, seine sprachliche Süffigkeit, sein differenziertes Denken und sein wunderbares Gitarrenspiel.

Der Liedermacher Wolfgang Buck kommt am Samstag, 21. Januar, nach Bad Windsheim. © Pöllmann

Er steht oder sitzt gelassen auf der Bühne, ohne aufdringliche Bier- und Klößseligkeit, ohne fränkisch-volkstümelndes Auftrumpfen, sondern weltoffen, präsent und tolerant, die Statur bridscherbraad, die Musik budderwaach, die Wörter blitzgscheid, der ganze Mensch einfach sümbaddisch.

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Von
Bernd Hellstern
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„Des lichd visäwie vom Bohnhof“ – mit dieser Ortsangabe zeigte Wolfgang Bucks Oma Kuni, dass sie durchaus Fremdsprachen beherrschte.

Das Programm Visäwie ist nach dieser vereinsamenden Coronazeit eine Reminiszenz an die Menschen gegenüber – an die Nachbarn, an die Freunde und auch ans lange vermisste Konzertpublikum. Die Leute visäwie, nach denen man sich monatelang gesehnt hat. Visäwie, das können aber auch die Menschen auf der anderen Seite einer Grenze sein. „Die da drüben“ – von denen man zu wenig weiß und deshalb seine Vorurteile pflegt. Karten gibt es bei der Buchhandlung Dorn, Bad Windsheim, Telefon 09841/66266 sowie unter www.printyourticket.de, www.eventim.de und www.reservix.de