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Schausieden

Weißes Gold hat uralte Tradition

Am Sonntag, 11. September bei freiem Eintritt

Von 
pm
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Schwäbisch Hall. Von circa 500 vor Christus bis 1924 wurde in Schwäbisch Hall Salz produziert. Der Verein Alt Hall hat es sich zur Aufgabe gemacht, die jahrhundertelange Tradition des Salzsiedens nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Von 11 bis 17 Uhr kann man den Siedeknechten beim Schausieden in der Siedehütte hinter dem Hällisch-Fränkischen Museum über die Schulter schauen. Hier erlebt man wie aus Haller Sole echtes Salz produziert wird – das „weiße Gold des Mittelalters“. Der Eintritt ist frei.

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„Am Kocher Hall die löblich Stadt, vom Salzquell ihren Ursprung hat,...“, mit diesen Worten begrüßt um 11 Uhr ein Sieder in historischer Siederstracht alle geschichtlich Interessierten zu einer öffentlichen Stadtführung. Neben der Stadtgeschichte geht er insbesondere auf die Tradition und das Brauchtum der Haller Salzsieder ein. Höhepunkt der Führung ist ein Besuch im ansonsten nicht öffentlich zugänglichen Haalamt, dem früheren Haalgerichtshaus der Sieder. Hier gewährt er Einblick in die Genealogiebücher der Siederserbleihen, ein einmaliges europäisches Rechtsdenkmal. Treffpunkt: Tourist Information Hafenmarkt 3, Gebühr: Erwachsene 7 Euro, Jugendliche 12-16 Jahre und Studentinnen und Studenten 4 Euro, Kinder unter 12 Jahren frei.

Das Haalamt beim Haalplatz ist nachmittags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Ein Haalrat gewährt Einblick in die genealogischen Siedersbücher, nach denen noch heute die „Ewige Siedersrente“ berechnet wird. Eine Kleine Ausstellung erinnert an das Wirken der Sieder. Der Eintritt ist frei.

Mehr zum Thema Salz ist im Hällisch-Fränkischen Museum zu sehen. Bei der öffentlichen Führung „Hall und das Salz“ um 14.30 Uhr wird speziell durch die Salzabteilung geführt. Treffpunkt ist an der Museumskasse. pm

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