TV Niederstetten, Abteilung Judo - In vergangenen Jahren einen Wandel vollzogen Vom Wettkampf- hin zum Breitensport

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niederstetten. Zwar haben die Niederstettener Judokas im Moment keine großen sportlichen Erfolge vorzuweisen, trotzdem führt die Judoabteilung des TV Niederstetten ein reges Vereinsleben, wie jetzt bei der Hauptversammlung in der Alten Turnhalle deutlich wurde.

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Abteilungsleiter Uwe Ludewig sprach die einleitenden Worten, bevor der Vorsitzende des Hauptvereins, Rolf Schülke, sein Grußwort sprach.

Mit Rat und Tat

Extra aus Waldbach war der Prüfungsreferent des WJV und Gewaltpräventionsbeauftragte der Polizei Joachim Kollmar angereist, der den Judokas bereits als Prüfer und Trainer für Selbstverteidigung mit Rat und Tat zur Verfügung stand. Es folgten die Berichte des Vorstands, des Kassen- und Jugendwarts.

Jenny Käss-Zinser hatte hierbei den größten Part, da die Judokas des TV Niederstetten auch außerhalb der Wettkämpfe sehr aktiv sind, ob beim Ferienprogramm in Niederstetten und den umliegenden Gemeinden, beim Zeltlager oder bei Lehrgängen. Der Abteilungsleiter ließ das Jahr 2018 Revue passieren und gab auch eine kurze Vorschau auf 2019.

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Momentan, so Ludewig, verzeichne der Verein keine großen sportlichen Erfolge. Mit Anita Glaser habe man zwar eine baden-württembergische Katameisterin und mit Lukas Baumann einen aktiven Mannschaftskämpfer, der mit Kiai-Darmstadt den Aufstieg in die zweite Bundesliga nur knapp verpasst hat. Auch wenn man auf die beiden stolz sei, wolle man sich aber nicht mit diesen Federn schmücken, da die Erfolge ausschließlich auf das Engagement der Athleten zurückzuführen sei. In der Ära Pawlitschek sei die Judoabteilung wettkampfmäßig sehr erfolgreich gewesen.

In den letzten Jahren habe sich allerdings ein Wandel vollzogen. Statt Wettkampfjudo werde jetzt Breitensportjudo praktiziert. Im Kinder- und Jugendbereich gehe es um die Vermittlung von Werten, sozialer Kompetenz und natürlich um eine sportliche und kämpferische Grundausbildung. Dabei würden auch ausgesuchte Wettkämpfe und Lehrgänge besucht.

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Bei Wettkämpfen sei es laut Ludewig das höchste Ziel, die Kinder gesund und munter – möglichst mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht – ihren Eltern zurückzugeben.

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Besonders erfreulich sei, dass sich drei Vereinsmitglieder zurzeit zum Sportassistent Judo ausbilden ließen. Bei den Erwachsenen wird je nach Teilnehmern ein alters- und gesundheitsorientiertes Training angeboten.

Für die Zukunft sei geplant, so Ludewig, in Zusammenarbeit mit Joachim Kollmar das Thema Selbstbehauptung und Selbstverteidigung auch für nicht Vereinsmitglieder auszubauen. Nachdem festgestellt wurde, dass die Kasse geprüft und Sandra Lembke eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt wurde, beantragte Rolf Schülke die Entlastung.

Bei den Neuwahlen wurde Abteilungsleiter Uwe Ludewig im Amt bestätigt, außerdem wurden gewählt: Stellvertretender Abteilungsleiter: Lukas Baumann, Kassenwartin: Sandra Lembke, Materialwart: Katrin Festerling, Jugendwart: Florian Götzelmann, Schriftführerin: Ina Popp, Beisitzer: Volker Kehrbaum, Ingo Naumann, Volker Köhler und Jenny Käss-Zinßer. Mit interessanten Gesprächen klang die Veranstaltung aus.