Leserbrief - Zur Parksituation im Weikersheimer Stadtkern „Unterkellern“ stand auch auf der Agenda

Von 
Alfred Sailer
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In unregelmäßigen Abständen beschäftigt sich der Rat der Stadt mit diesem Dauerproblem. Die Einheimischen sehen interessiert nicht nur zu, sondern machen dabei auch mit, mit eigenen Vorschlägen, die Zahl der Leserbriefe steigt.

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So war es auch diesmal, sicherlich befeuert durch das Wort „Parkharfe“, welches Verwendung fand. So „geschwollen“ hat sich der Stadtrat in den 90er Jahren nicht ausgedrückt.

Das Land Baden-Württemberg stellte Geldmittel zur Verfügung zur Weiterentwicklung der Städte und Gemeinden. Dabei sollten sich in so genannten „Agendas“ Menschen zusammen tun, um Vorschläge auszuarbeiten. Weikersheim machte natürlich mit und ich war als damaliger Stadtrat in der „Agenda“ tätig, welche die Aufgabe hatte: Neugestaltung des Marktplatzes (autofrei) und die Wiederherstellung des Gänsturmes.

Damals wurde auch vorgeschlagen, den Marktplatz so zu unterkerllern, dass auch die Bewohner der Altstadt ihre Pkw parken können. Somit wären alle Wege, Straßen frei geworden. Die Übernachtungsgäste der Lokale wären unterirdisch integriert worden. Da nachts abgeschlossen würde, wären die beladenen Urlauber-Pkw diebstahlsicher untergebracht.

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Einer der Gründe, weswegen es nicht dazu kam, war auch eine Aussage, dass sich unter dem Marktplatz früher auch mal ein Friedhof befand. Ethik und Moral waren damals nicht nur Worte.