Mittelfränkisches Altmühltal - Gebiet für Wiesenbrüter Typisches erhalten

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pm
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Region Franken. Für den „Lebensraum Mittelfränkisches Altmühltal“ hat ein Projektteam hat die Arbeit aufgenommen. Das Projektbüro befindet sich im Rathaus der Stadt Ornbau. Es liegt damit zentral im Projektgebiet, das sich über das Altmühltal von Colmberg im Landkreis Ansbach bis Trommetsheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen erstreckt.

Hohe Förderquote

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Das von Bund und Land zu 90 Prozent geförderte Projekt hat sich zur Aufgabe gemacht, dem dramatischen Abwärtstrend der Wiesenbrüterbestände im Altmühltal entgegenzuwirken und die charakteristische Tier- und Pflanzenwelt dauerhaft zu sichern.

Dietmar Herold hat die Stelle als Projektleiter übernommen. Er wohnt in Gunzenhausen und war als Biologe und Umweltgutachter tätig. Er hat im Laufe seines 30-jährigen Berufslebens schon viele Projekte bearbeitet, bei denen die unterschiedlichsten Interessen in Einklang gebracht werden mussten und seltene Arten wie Wiesenbrüter im Fokus standen. Für den Erhalt der hoch bedrohten Wiesenbrüter ist eine naturverträgliche Landnutzung unerlässlich. Es muss sich jedoch auch „lohnen“, extensiv zu wirtschaften. „Wiesen- und Wiesenbrüterschutz können nur gelingen, wenn Landwirte auskömmlich arbeiten können, wenn sie den Wert ihrer Arbeit erkennen und Wertschätzung erfahren“.

Charakteristische Fauna

Welche Ziele hat das Projekt? Wiesenbrüter wie die Uferschnepfe, der Große Brachvogel oder der Kiebitz, sind schon lange heimisch in den feuchten Niederungen und Wiesen des oberen und mittleren Altmühltals.

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Wie der Weißstorch sind sie charakteristisch und prägen mit ihren markanten Reviergesängen und Rufen die naturräumliche und kulturelle Eigenart der Altmühlaue. pm