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Burgfestspiele Jagsthausen

Trotz Startschwierigkeiten fast 29000 Zuschauer

„Monty Python’s Spamalot“ war das am stärksten nachgefragte Stück. Planungen für kommende Saison laufen bereits

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pm
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Mit 7480 verkauften Tickets war das Musical „Monty Python’s Spamalot“ das am stärksten nachgefragte Stück der Saison auf der Jagsthausener Burg. © Burgfestspiele Jagsthausen

Die Burgfestspiele Jagsthausen ziehen eine positive Bilanz nach ihrer Spielzeit. Das Programm 2023 läuft mit neuer Spielstätte: Im Burggraben wird es „Indien“ geben.

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Jagsthausen. Mit der Vorstellung des Goethe-Traditionsstückes „Götz von Berlichingen“ endete am Sonntag die 71. Spielzeit der Burgfestspiele Jagsthausen. Mit 28 925 verkauften Karten im Burghof, Gewölbe und den Gastspielen ziehen die Burgfestspiele ein insgesamt positives Fazit, betrachten die Spielzeit allerdings differenziert.

Geschäftsführer Roland Halter: „Vor der diesjährigen Spielzeit hätte wohl keiner von uns gedacht, dass wir am Ende zufrieden über eine ordentliche Saison sprechen können, standen die Coronavorzeichen doch alles andere als gut. Dennoch betrachten wir die Spielzeit differenziert, vor und während der Urlaubszeit. Der Vorverkauf vor den Sommerferien verlief über unseren Erwartungen.“

Der Verkauf während der Urlaubszeit sei dann im Rahmen der Erwartungen verlaufen.

Auch die künstlerische Leiterin Eva Hosemann zieht ein positives Fazit: „Es war kein leichter Sommer, aber ein großartiges, teamfähiges und einsatzfreudiges Ensemble, ein engagiertes Team hinter den Kulissen und ein gut gelauntes Publikum machten diesen Festspielsommer zu einem Fest.“

Englischer Humor zieht

Mit 7480 verkauften Tickets war das Musical „Monty Python’s Spamalot“ das am stärksten nachgefragte Stück, gefolgt vom Kinderstück „Der kleine Vampir“ mit 6970 Zuschauern. „Götz von Berlichingen“ sahen 4370 Zuschauer und „Ladies Night“ 5900. Für die Wiederaufnahme von „Baskerville – Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville“ wurden 2950 Tickets verkauft. „Die dumme Augustine“ begeisterte 1040 alte und junge Zuschauer.

Das Gastspiel „Judas“ in der Jakobuskirche sahen 75 Personen. Mit den Gastspielen im Gewölbe ergibt sich so die Summe von 28 925 Zuschauern. Eine krankheitsbedingte und eine wetterbedingte Absage von „Ladies Night“ trüben die gute Bilanz.

Eine spannende und abwechslungsreiche Mischung aus Musical, Schauspiel sowie Kinder- und Familientheater erwartet den Besucher der Burgfestspiele auch 2023. Mit dem Musical „Saturday Night Fever“ (von Robert Stigwood und Bill Oakes in der neuen Version von Ryan McBryde) wird die Spielzeit am 10. Juni 2023 eröffnet. Bereits eine Woche vorher feiern die Kinderstücke „Des Kaisers neue Kleider“ für Kin-der ab fünf Jahren (im Burghof, nach Hans Christian Andersen) sowie „Der Sonnenkönig“ für Kinder ab drei Jahren (im Gewölbe, nach dem Bilderbuch von Werner Holzwarth) Premiere. Der Klassiker „Götz von Berlichingen“ wird im Jubiläumsjahr der Druckausgabe, die 1773 erschienen ist, in einer neuen Inszenierung auf die Burghofbühne kommen.

Neben dem Traditionsstück steht ein weiteres Musikstück im Spielplan 2023. „Rio Reiser – König von Deutschland“ (Schauspielmusical von Heiner Kondschak) ergänzt das Programm. Reisers Musik prägte eine ganze Generation. Zu seinen Ehren wurde kürzlich in Berlin-Kreuzberg der Heinrichplatz in „Rio-Reiser-Platz“ umbenannt. „Ladies Night“ wird aufgrund seines großen Erfolgs in den Spielplan 2023 wiederaufgenommen.

Erstmals in der Geschichte der Burgfestspiele wird auch im Burggraben der Götzenburg Theater gespielt. „Indien“, ein „komödiantisches Wunderwerk des komischen Schreckens“ (Verfilmung 1993), rundet das Programm ab. Außerdem findet ein einmaliges Konzert des Württembergischen Kammerorchesters. pm

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