In Vorbachzimmern - 35. Volkswandertage lockten zahlreiche Wanderfreunde an / Rund 70 Vereine beteiligten sich Streckenführung brachte den Veranstaltern viel Lob

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fth
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Die Vertreter der teilnehmerstärksten Vereine mit Bürgermeisterin Heike Naber, Ortsvorsteher Gerhard Hauf (Dritter von links), dem zweiten Vorsitzenden des Wandervereins Vorbachzimmern, Karl-Heinz Leyrer (Vierter von rechts), und dem Vorsitzenden des Wandervereins Vorbachzimmern, Richard Weigel (Zweiter von links). © Thorwarth

Vorbachzimmern. Bei herrlichem Herbstwetter fanden sich anlässlich der 35. Volkswandertage wieder zahlreiche Wanderer in Vorbachzimmern ein. Die viel gelobten Strecken führten in diesem Jahr zum Rehhof, dem Flugplatz und ins Reutal. Rund 70 Vereine waren ins Vorbachtal gekommen. Dazu kamen zahlreiche Einzelwanderer aus dem gesamten süddeutschen Raum.

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Die teilnehmerstärksten Gruppen stellten Vereine aus der Umgebung. Mit 88 Teilnehmern landeten die Hohenloher Wandergermanen aus Schrozberg auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von den Wanderfreunden aus Crailsheim und Creglingen, die sich mit jeweils 86 Teilnehmern Platz zwei teilten. Der vierte Rang ging ins Jagsttal zum SC Buchenbach mit 65 Teilnehmern und auf Platz fünf folgten die Wanderer aus Gronbach bei Bad Rappenau, die mit 41 Personen angereist waren.

Aber auch Gruppen aus dem Stadtgebiet waren zahlreich vertreten, so zum Beispiel die „Steide Runners“, der Schwäbische Albverein, der Lauftreff und die Schützenabteilung des TV Niederstetten und natürlich auch der TSV Vorbachzimmern.

Mit Bussen waren Wanderer aus Betzingen bei Reutlingen, Röttenbach bei Erlangen und Schönberg im Schwarzwald angereist. Im Umfeld des Dorfzentrums fanden sich auch etliche Wohnmobile von Wanderfreunden, die entweder das ganze Wochenende im Vorbachtal verbrachten oder von Wandertag zu Wandertag tourten.

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Begeisterung löste auch wieder der kostenlose Shuttlebus vom Bahnhof in Niederstetten zur Halle in Vorbachzimmern aus, der ausgiebig genutzt wurde. Der Vorsitzende des Wandervereins, Richard Weigel, sagte, dass es einem relativ kleinen Verein wer dem Vorbachzimmerner nicht immer möglich sei, mit einer entsprechend großen Delegation zum Gegenbesuch anzutreten. Umso mehr freuten sich die Gastgeber über die erneut starke Resonanz. So sah man Nummernschilder aus Karlsruhe und Heidelberg, aber auch aus Unter-, Ober- und Mittelfranken und aus dem tiefen Schwaben vollgeparkt.

Aber auch aus Gräfenau-Angstedt in Thüringen, Pfaffenhofen, Schorndorf, Aulendorf und anderen Ecken Deutschlands zog es wieder Volkssportenthusiasten ins Vorbachtal.

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Zahlreichen Helfern aus nah und fern hatten tatkräftig mit angepackt, Vereine und Firmen Räumlichkeiten für die Kontrollstellen zur Verfügung gestellt.

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Für Bürgermeisterin Heike Naber waren es die ersten Wandertage im Amt. Sie freute sich über die „wunderbare Veranstaltung“. Wandern sei im Kommen – von Teenagern bis hin zu Senioren – auch wenn es mitunter unter Namen wie Walking oder Trekking daher komme. Dazu sei das Essen gut und die Kuchen noch besser. In einem Grußwort hatte sie bereits herrliches Herbstwetter angekündigt. Das hatte geklappt.

Attraktive Wanderrouten

Ortsvorsteher Gerhard Hauf motivierte die Wanderer mit einem „Frisch auf, es grüßt der Sonnenschein“. Der gut gefüllte Kalender der Wanderer nötigte ihm Respekt ab, gab Hauf zu. Es gebe kaum ein Wochenende, an dem nicht ein oder gar zwei Wandertage auf dem Plan stünden, die besucht werden wollten. Ein Kompliment ging an die Verantwortlichen, die diesen großen Event organisiert hatten. Die Rahmenbedingungen wurden aber auch von vielen Teilnehmern gelobt. Vor allem die Wanderstrecken hatten es den Besuchern angetan.

Die Kurzdistanz über sechs Kilometer führte über das Steinbachtal zum Rehhof und am Hölzlesberg vorbei zurück nach Vorbachzimmern. Wer etwas weiter marschieren wollte, absolvierte die Zehn-Kilometer-Strecke, die ab dem Rehhof weiter zum Flugplatz und über Nieder-stetten zurück zum Start führte.

Die Dritte und längste Distanz mit 20 Kilometern machte ab dem Flugplatz einen Bogen über Wildentierbach, das Reutal und Oberstetten.

An der Hangkante entlang mit herrlichem Ausblick ging es über Niederstetten zurück nach Vorbachzimmern. Bereits während der Veranstaltungen kursierten zahlreiche Bilder und positive Kommentare zu Strecke und Wandertag auf Facebook.

Die Verantwortlichen konnten am Ende zufrieden auf anstrengende, aber auch gelungene Wandertage mit großer Resonanz zurückblicken. Nun kann man erst einmal wieder elf Monate auf andere Wandertage gehen, genießen und schauen, wie es die anderen machen. fth