Neue DRK-Rettungswache in Niederstetten - Einrichtung im Zeit- und Kostenplan umgesetzt / Unterstützung durch Stadt und Bundeswehr hervorgehoben Schnelle, punktgenaue Notfallversorgung

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pm
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Zur Inbetriebnahme kam eine Gruppe Verantwortlicher zusammen: Im Bild DRK-Ortsvorsitzender Rüdiger Zibold (Dritter von rechts) mit (von links) dem stellvertretenden Rettungsdienstleiter Siegfried Kuhn, Rettungsdienstleiter Kai Schlecht, Präsident Thomas Haak, Schatzmeister Manfred Bürckert, Kreisgeschäftsführer Klaus Eckel. © DRK

An der Oberstetter Straße in Niederstetten, direkt neben dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), hat jetzt die Rettungswache Niederstetten ihren Betrieb aufgenommen.

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Niederstetten. Ausgestattet mit zwei Fahrzeugstellplätzen, Medikamentenkühlschrank und einer Aufbereitungseinheit für medizinische Geräte ist sie nach Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Wertheim und Creglingen die fünfte Rettungswache im Main-Tauber-Kreis. Sie verdichtet das Versorgungsnetz in der weitläufigen ländlichen Region.

„Mit der neuen Rettungsstelle tragen wir dem Bedarf der Bevölkerung Rechnung und bieten im Kernort Niederstetten sowie im Umland nun eine noch schnellere, punktgenaue Notfallversorgung an. Somit entlastet der neue Standort auch die vier übrigen Rettungsstellen bei ihren Fahrwegen zum jeweiligen Einsatzort und in die umliegenden Krankenhäuser“, erklärt Prof. Dr. Thomas Haak, Präsident des DRK-Kreisverbands Bad Mergentheim.

Auch der Main-Tauber-Kreis als Gesundheitsregion habe mit seinem neuen modernen Rettungsfahrzeug 5/83-1, dem qualifizierten Einsatzteam am Standort Niederstetten und der engen Vernetzung mit dem direkt benachbarten DRK-Ortsverein weiter an Wert gewonnen.

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Der Ortsvereinsvorsitzende Rüdiger Zibold hat bereits zu Zeiten der Bauplanung die Unterstützung der Ehrenamtlichen vor Ort zugesichert: „Nicht nur wir im Ortsverein sondern auch die Bürger im Umkreis von Niederstetten sind froh und dankbar, dass unser Standort nun durch eine Rettungsstelle aufgewertet wird, die eine Notfallversorgung in wenigen Minuten ermöglicht. Für uns im DRK-Ortsverein ist es daher selbstverständlich, dass wir die Rettungsdienstler durch die ehrenamtlich tätige Rotkreuz-Helfer-vor-Ort-Gruppe unterstützen.“ Außerdem sehe er viel Potenzial, den DRK-Nachwuchs in Niederstetten durch Einblicke in den direkten Rettungsdienst weiterzubilden und vielleicht sogar für eine entsprechende Ausbildung zu begeistern.

Bei einem Rundgang durch die Räume erläuterten Kai Schlecht, Rettungsdienstleiter des DRK-Kreisverbands, und sein Stellvertreter Siegfried Kuhn die technischen Feinheiten des Neubaus. So seien beispielsweise die Rettungswagen-Ausfahren mit einer speziellen Ampel- und Sensoranlage ausgestattet, die ein Verlassen der Halle erst dann ermögliche, wenn das Rolltor weit genug geöffnet sei.

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Nach außen hin habe sie zusätzlich eine deutliche Signalwirkung, was mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer beim Ausrücken bedeute. Dieses kombinierte System habe sich bereits in Creglingen bewährt. Ein weiterer Pluspunkt sei die direkte Anbindung der Rettungswache ans DRK-Netz.

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Das Bauprojekt hat laut Pressemitteilung nicht nur im Zeitplan innerhalb eines Jahres sondern auch im Rahmen der Kostenplanung von 630 000 Euro umgesetzt werden können. Die Bauleistungen seien Anfang 2020 vergeben worden, noch im Frühjahr wurde mit den Arbeiten begonnen. Ende des vergangenen Jahres wurde sie planmäßig beendet.

Die DRK-Verantwortlichen würdigten die Unterstützung durch die Stadt Niederstetten und der Bundeswehr, die dem DRK über ein dreiviertel Jahr hinweg zur Überbrückung eine Unterbringung in der Kaserne ermöglicht hat. Eine offizielle Einweihung der neuen Rettungswache werde es geben, wenn es die Corona-Lage es zulasse. pm