Ewald Hörmann - Broschüre „Erste Europastadt in Deutschland“ herausgegeben

Röttingen schrieb Geschichte

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brun
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Am Europa-Brunnen stellte Stadtführer und Autor Ewald Hörmann im Beisein von Bürgermeister Gabel und Altbürgermeister Rudolf seine Geschichtsbroschüre „Röttingen, erste Europastadt in Deutschland“ vor. © Brunecker

Röttingen. Im Sommer 1953 hat das kleine Taubertalstädtchen Röttingen Geschichte geschrieben. Dass die Bewohner dieses kleinen, unterfränkischen Städtchens damals ihrer Zeit voraus waren, sollte nach Meinung von Ewald Hörmann mit der Broschüre „Erste Europastadt Röttingen“ in Erinnerung gebracht werden.

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Schließlich ist der Grundgedanke dieses Ereignisses, ein vereintes Europa zu schaffen, inzwischen Wirklichkeit geworden. Der Autor versucht, die Entstehungsgeschichte von Gründungsvater Elmar Düll, über Proklamation, „Europa-Union“, Städtepartnerschaft mit Bad Mitterndorf bis hin zum Europa-Brunnen am Marktplatz darzustellen und dieses Ereignis, das bayernweit auf Röttingen aufmerksam machte, zusammenzufassen.

Bei seinen Stadtführungen erfuhr er stets großes Interesse bei den Touristen, konnte aber nichts „Handfestes“ über dieses weitreichende Ereignis den Gästen an die Hand geben.

Als Grundlage diente ihm neben Zeitzeugen vor allem das Röttinger Stadtarchiv. Es bleibt zu hoffen, dass dem Leser des Büchleins die Bedeutung der Proklamation von 1953 zur Europastadt in Röttingen bewusst wird.

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Hörmanns Dank galt in erster Linie dem Verkehrs-und Kulturverein Röttingen mit Altbürgermeister Günter Rudolf an der Spitze, der die Herausgabe der Broschüre ermöglichte. Auch Röttingens Bürgermeister Hermann „Fernando“ Gabel, bedankte sich bei Hörmann für dessen bisheriges sehr großes Engagement, wenn es um Röttingen geht.

Das knapp 50-seitige Büchlein ist bei der Tourist-Information im Röttinger Rathaus für einen reinen Unkostenbeitrag von fünf Euro erhältlich. brun

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