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UEG - Geschäftsführer Herbert Klein verabschiedet

„Robin Hood der Bauern“

Von 
Bernd Hellstern
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Niederstetten. In der Laudatio auf Herbert Klein nannte Vorstandsvorsitzender Matthias Frieß den künftigen Ruheständler einen Mann, dessen Wirken man zusammen gefasst mit „Leidenschaft, Tatkraft und Weitblick für die Landwirtschaft“ nur annähernd umschreiben könne. Einen Mann, der in den über 35 Jahren seiner Zeit als UEG-Geschäftsführer Beispielhaftes in der Branche und für die Branche geleistet habe. Nicht von ungefähr verpassten ihm die Landwirte, für die er immer kämpfte, den Spitznamen „Robin Hood der Bauern“ – für ihn und seine Arbeit ein Kompliment, das er gerne annahm.

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Persönlich identifiziert

Die persönliche Identifikation mit der Erzeugergemeinschaft, deren Geschäftsführung er in einem schwierigen Umfeld 1987 annahm, sei sein täglicher Antrieb gewesen, nicht nachzulassen im Bestreben, das Schiff UEG auf Erfolgskurs zu halten. Und dies umso mehr in Zeiten, in dene es schlechter gelaufen sei.

„Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen, setzen Offenheit, Sachkenntnis und Kreativität voraus. Ein Geschäftsführer muss Impulsgeber sein“, so Frieß.

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Herbert Klein habe dies in hervorragender Weise verstanden. Und an den Noch-Geschäftsführer gewandt: „Herbert, du hast das Ziel definiert, bei deinem Ausscheiden möchtest du ein Unternehmen mit solidem Eigenkapital und ohne Bankverbindlichkeiten verlassen. Herzlichen Glückwunsch. Ziel erreicht“.

Die Verleihung der silbernen Ehrennadel des Landesverbandes könne nur eine kleine Geste der Anerkennung und des Dankes für einen Mann sein, der sich in höchstem Maße bleibende Verdienste um die UEG erworben habe. Die so großartige Erfolgsgeschichte UEG Hohenlohe-Franken sei untrennbar mit dem Namen Herbert Klein verbunden.

Kompliment weitergereicht

Der so Gelobte gab das Kompliment postwendend an die Gründerväter der UEG weiter. Für jede Phase seiner Arbeit stehe das Motto „UEG eine starke Gemeinschaft“, denn ohne den so positiv sprühenden Teamgeist wären auch seine Anstrengungen vergebens gewesen. Er verlasse das Unternehmen im Wissen, das es auch weiterhin gut geführt werde. Und selbstverständlich werde er auch weiterhin der UEG verbunden bleiben.

Sein Dank gehe an alle, mit denen er zusammenarbeiten durfte, ob Mitarbeiter im Unternehmen und Geschäftspartner.

Ein besonderes Lob gehe aber vor allem an „seine“ Bauern als existenzielle Grundlage des Unternehmens. Und so verabschiede er sich wohl mit ein bisschen Wehmut, aber auch mit Dankbarkeit und Stolz über den verliehenen Titel „Robin Hood der Bauern“.

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