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Rund 14 Hektar großes Gebiet - Fläche zwischen Auernhofen und Sechselbach/Waldmannshofen

Planung für Windpark ist auf dem Weg

Von 
Alfred Gehring
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Auernhofen. Um der Uffenheimer Firma Ökoenergie den Bau eines Windparks zu ermöglichen, hat der der Simmershöfer Gemeinderat beschlossen, den Bürgerwindpark Auernhofen einzurichten und dafür den Flächennutzungsplan der Gemeinde zu ändern.

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Erich und Johannes Keller von der Firma Ökoenergie erläuterten dem Gremium die Pläne. Wie ein Blick auf die Landkarte zeigte, liegt das rund 13 bis 14 Hektar große Gebiet zwischen dem Simmershöfer Ortsteil Auernhofen sowie den Creglinger Stadtteilen Sechselbach und Waldmannshofen. Die Uffenheimer Firma will dort, wenn möglich, drei Windräder aufstellen.

Die Planung für einen Windpark zwischen Auernhofen und den Creglinger Stadtteilen Sechselbach und Waldmannshofen läuft. © Gehring

Das Unternehmen hat einen Antrag auf die Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes sowie zur Änderung des gemeindlichen Flächennutzungsplanes gestellt, um so die planungsrechtlichen Grundlagen für die Errichtung des Bürgerwindparks zu schaffen.

In nichtöffentlichen Sitzungen befasste sich der Gemeinderat schon wiederholt mit diesem Thema. Die Grundstückseigentümer sollen die Flächen gemeinschaftlich verpachten.

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An den Windrädern sollen sich vorrangig Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Simmershofen beteiligen können. So bleibe die künftige Wertschöpfung vor Ort.

Aber auch die Bewohner der umliegenden Orte in Baden-Württemberg sollen sich beteiligen können, Vorrang aber wird Investoren aus der Gemeinde Simmershofen gewährt. So wolle man Akzeptanz in der Bevölkerung für das Projekt schaffen, die Anwohner hinter das Projekt bringen. Der Gemeinderat legt allerdings Wert darauf, die Anwohner vor Schattenwurf und von den Anlagen ausgehenden Lärm schützen. So hat der Gemeinderat die vom Unternehmen gewünschten Flächen bereits deutlich verringert, um einen Mindestabstand von 1000 bzw. 1200 Metern zu den Ortschaften zu sichern. Das sieht man im Gemeinderat als einen vertretbaren Kompromiss an. Mehrheitlich mit einer Gegenstimme beschloss der Gemeinderat abschließend, die Aufstellung eines Bebauungsplanes auf den Weg zu bringen.

Wenn die Rahmenbedingungen so bleiben wie bisher, müsse man zwei bis drei Jahre bis zur Inbetriebnahme der Windräder einplanen, prophezeite man im Gremium. Die neuen Windräder stellen sich zu den beiden bereits auf Gemeindegebiet vorhandenen Anlagen, die auf Adelhöfer Gebiet stehen.

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