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„Leader“ Hohenlohe-Tauber - St. Josefspflege Mulfingen und Radservicepunkte erhielten Zuschlag

Nur zwei Projekte gefördert

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Mulfingen. „Leader“ Hohenlohe-Tauber fördert zwei Projekte: von acht gestellten Förderanträgen konnten somit nur zwei berücksichtigt werden.

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Ende letzter Woche hatte der Auswahlausschuss des Vereins Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber aufgrund der anhaltenden Pandemie in virtueller Form getagt, um über die eingereichten Projektanträge im europäischen Förderprogramm zu entscheiden.

Das Budget im zweiten Leader-Projektaufruf des Vereins Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber in der EU-Übergangsverordnung umfasste 280 000 Euro der Europäischen Union sowie entsprechende Mittel des Landes Baden-Württemberg. Über insgesamt acht Projektanträge musste entschieden werden. Diese Anträge hätten in Summe fast das Dreifache der ausgelobten EU-Mittel benötigt. Es kam zum erwarteten Wettbewerb in der Endplatzierung der Anträge. Die Auswahl der Projekte erfolgte nach einem festgelegten Punktsystem. So konnte sich am Ende der Projektantrag der St. Josefspflege Mulfingen mit der höchsten Punktzahl und dem damit verbundenen Platz eins im Ranking durchsetzen. Mit den Zuschüssen aus Brüssel und Stuttgart wird der Innenhof der St. Josefspflege in Mulfingen zu einem Sozialraumtreffpunkt für unterschiedliche Menschen umgewandelt. Damit soll der Begegnungs-, Spiel- und Aufenthaltswert für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gesteigert werden. Das alles soll im Außenbereich stattfinden.

Es entstehen neue Aktionsräume zum Spielen, Sport machen und für Projektarbeit. Außerdem wird der Hohenlohekreis beispielhaft in den Kommunen Kupferzell, Schöntal-Westernhausen und Waldenburg Radservicepunkte für „klassische“ Radfahrer und für E-Bikes einrichten. Damit möchte man den Ausbau der nachhaltigen Mobilität und seiner erforderlichen Infrastruktur weiter voranbringen. Und das nicht nur für touristische Gäste, sondern für alle Menschen des Landkreises und der benachbarten Regionen. Die Radservicepunkte enthalten eine Überdachung, Fahrradständer, eine Radservicestation mit Werkzeug und einen E-Bike-Ladeschrank mit Schließfächern.

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Nachdem das ausgelobte Budget für die zwei genannten Projekte verbraucht war, blieb für die verbleibenden sechs Projektanträge, die im Ranking auf den weiteren Plätzen folgten, am Ende leider nur der Trost, dass sie als mögliche Nachrückerprojekte dem für Leader in Baden-Württemberg zuständigen Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz mitgeteilt werden sollen.

Falls es im Jahr 2022 doch noch zu einer landesweiten Auswahlrunde kommen sollte, kommt vielleicht das ein oder andere Nachrückerprojekt aus Hohenlohe-Tauber zum Zug. Blieb am Ende der Sitzung leider die Erkenntnis, dass es noch eine Reihe von guten Leader-Projekten in Hohenlohe-Tauber gibt, die jetzt aber nicht mehr zum Zug kommen werden, weil die Förderperiode beendet ist.

Hohenlohe-Tauber bewirbt sich aktuell um die Aufnahme in das neue Leader-Programm 2023-2027. Der Start ist für Anfang 2023 vorgesehen.Zuvor gibt es einen Wettbewerb der besten Konzepte und hier gilt es sich gegen die Konkurrenz im Land durchzusetzen.

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