Chorverbände - Gemeinschaftskonzert in Rothenburg Musik, die keine Grenzen kennt

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Grenzen zwischen Bundesländern überschritten: Die Chorgemeinschaft Reinsbronn-Bieberehren. © Chorverband

Die Chorverbände „Sängerkreis Ansbach“ und „Hohenloher Gau“ wurden gemeinsam aktiv und organisierten nun zum zweiten Mal ein Konzerterlebnis „Hohenlohe- Franken“.

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Rothenburg. Als Austragungsort des Konzerts wurde die Stöberleinsbühne in den historischen Stadtmauern, direkt an der Reichsstadthalle Rothenburgs ausgewählt. Gut 450 Zuhörer erlebten live ein abwechslungsreiches buntes Open-Air-Chorprogramm an einem herrlichen Sommersonntagabend.

Der Vorsitzende vom Sängerkreis Ansbach, Norbert Schmidt begrüßte die Chöre, das große Publikum und als Ehrengäste.

Die musikalische Eröffnung gelang dem Projektchor vom Sängerkreis Ansbach unter Leitung von Kreischorleiter Helmut Lammel u.a. mit dem beeindruckenden Vortrag des bekannten Chorsatzes „Die Rose“ in einer eigenen Fassung.

Jung und dynamisch

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Einmalig und als Zeichen der Grenzüberschreitung ließ sich dann der Projektchor Eintracht Reinsbronn (württembergisch) mit dem Sängerkranz Bieberehren (bayerisch) hören. Fein und einfühlsam vorgetragen wurde ein Silcher-Medley mit bekannten Melodien des Schwäbischen Komponisten.

Jung und dynamisch präsentierte die Chorjugend aaus Petersaurach Volkslieder, die selten in so besonderer Art und Weise gesetzt und vorgetragen wurden. So gab es viel Beifall für das bekannte „Horch, was kommt von draußen rein“ und anderen Weisen.

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In eine ganz andere Chorrichtung tendierte die Chorgemeinschaft Ansbach „Together“ mit Chorsätzen von Lorenz Maierhofer und P. Umilani. So war das bekannte „Have a nice day“ in der Auswahl wie auch „Mah na mah na“ vertreten.

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Die Chorgemeinschaft Billingsbach/Herrentierbach/Simprechtshausen aus dem Hohenlohischen überzeugte unter Leitung von Karin Hornung mit Klavierbegleitung von Verbandschormeister Hermann-Josef Beyer z.B. mit dem bekannten Arrangement „Weit, weit we“g, von Hubert von Goißern.

Bekannte Weisen

Unter der Leitung von ThomasSchwemmbauer zeigte der Gesangverein Geslau, dass das gemeinschaftliche Chorsingen mit viel Freude verbunden ist. Bekannte Weisen, wie „Auf einem Baum ein Kuckuck“ von Arnold Kempkens ließen erneut aufhorchen. Den fränkischen Schlusspunkt setzte der Chor der Concordia Petersaurach unter Leitung von Katrin Daubinger u.a. mit dem Welthit „Muss i denn … zum Städtele naus“.

Die Spannung bliebt bis zum letzten Akt erhalten und wurde von den „Vielharmonikern“ einer Auswahlchorgruppe vom Sängerbund Altenmünster gesteigert. Alex Obermaier versprühte Dynamik und Freude über seine neun Mann starke Chorgruppe und so sangen Sie sich in die Herzen des Publikums mit den Chorsätzen „Lollipop“, „Gö, du bleibst heut Nacht bei mir“, „Oh happy Day“ und südafrikanisch „Tshotsholoza“. Klar, dass da auch noch ein Zugabe eingeforderte wurde.

Schließlich sollte am Schluss ein gemeinsames Lied aller Chorgruppen nochmals eindrücklich mit dem von Helmut Lammel arrangierten Chorsatz „Bajazzo“ eine ganz besondere Wohlfühlatmosphäre im großen Rund der Stöberleinsbühne vermitteln.

Hervorragende Qualität

Die Einmaligkeit der Zusammensetzung der beteiligten Chöre und die von beiden Chormeistern gefühlvoll gesetzte Liedauswahl, die hervorragende Qualität der mitwirkenden Chöre, die ausgelöste tolle Stimmung, dies alles verlangt nach einem mehr an Zusammenarbeit über die Chorregionen hinweg.

Erwartungsvoll blickt man nun auf eine Fortsetzung in einer Gemeinde der Hohenloher Verbandsregion. gh