Crailsheim

Lange gelebte Freundschaften leben wieder auf

Kontakte zu den Partnerstädten in den USA, Frankreich, Polen und Litauen sind trotz Corona stabil

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pm
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Crailsheim. Das neue Jahr bringt wieder viel Austausch zwischen Crailsheim und seinen Partnerstädten. Nach zwei eher schwierigen Jahren soll wieder mehr Normalität einziehen. Das eine oder andere wird nachgeholt, anderes wieder aufgenommen.

Das vergangene Jahr 2022 verlief trotzdem sehr gut, nicht nur weil die älteste US-amerikanisch-deutsche Freundschaft mit Worthington gefeiert wurde. Es sind auch wieder regelmäßige Besuche und Kooperation mit den anderen Städtepartnern Pamiers, Bilgoraj und Jurbarkas geplant. Für Crailsheim sind die bestehenden Städtepartnerschaften sehr wichtig. Die wohl bedeutendste ist die mit der US-amerikanischen Stadt Worthington in Minnesota. 75 Jahre währte die längste deutsch-amerikanische Städtepartnerschaft im vergangenen Jahr bereits. Deshalb kam auch wieder ein Besuch in den USA zustande, bei dem Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer einen Star-Quilt überreicht bekam.

54 Jahre alt ist die Partnerschaft mit dem französischen Pamiers. Da gab es im vergangenen Jahr sozusagen außer der Reihe einen Besuch einer Crailsheimer Delegation, da Oberbürgermeister Christoph Grimmer gerne die neue Bürgermeisterin Frédérique Thiennot kennen lernen wollte und ihrer Einladung nach Pamiers folgte. Höhepunkt der Reise war das „Festival de la Magie“. Nicholas Del Pozo, Illusionist aus Pamiers und weltweit bekannter Magier, organisiert dieses Fest jedes Jahr.

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Im vergangenen Herbst fand nach der Corona-Pause auch wieder der Sportaustausch mit Pamiers statt, der sehr gut lief. Sportler aus Pamiers sollen in den Herbstferien wieder nach Crailsheim kommen.

Eine Delegation der polnischen Partnerstadt Bilgoraj war im vergangenen Jahr Gast beim Kulturwochenende. Mitte Juni besuchte Sozial- und Baubürgermeister Jörg Steuler die Partnerstadt, nachdem wegen der Corona-Pandemie fast zwei Jahre keine Besuche mehr stattgefunden hatten. Es war allerdings ein Krisenbesuch, aufgrund des russischen Angriff-Krieges gegen die Ukraine.

Der traditionelle Schüleraustausch zwischen der Horaffen-Stadt und Bilgoraj musste im Herbst wegen Corona kurzfristig abgesagt werden.

„Im kommenden Jahr nach dem Volksfest gibt es aber wieder einen Austausch“, sagte Jan Maier, der Organisator beim Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG). Mit der litauischen Stadt Jurbarkas soll es auch wieder mehr Austausch geben. Bereits im August sprachen Bürgermeister Jörg Steuler und der Partnerschaftsbeauftragte Christoph Salinger bei einem Besuch mit Verantwortlichen aus Jurbarkas darüber: Wirtschaftlich, sportlich und auch mit der Jugend könne so einiges mehr an Kooperationen geschaffen werden, war man sich einig. Der Beauftragte für Partnerstädte, Christoph Salinger, zieht eine sehr gute Bilanz des vergangenen Jahres, das lange nicht mehr so Corona geprägt war wie die beiden Jahre zuvor. „Die jeweiligen Besuche und Reisen im letzten Jahr haben super funktioniert.“ pm