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Stadtrat

Holzpreis steigt ins Utopische

Moderate Kosten für private Holzmacher

Von 
brun
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Röttingen. Einen breiten Raum in der jüngsten Stadtratssitzung nahm die Diskussion zum Holzeinschlag im Röttinger Bürgerwald ein. Revierleiter Manfred Rüb berichtete, das der Hiebsatz deutlich von 1930 fm auf 1360 Festmeter (fm) reduziert werde. Bis Anfang September 2022 seien 940 fm bereits verkauftes Holz eingeschlagen.

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Nachfrage ungebrochen

Die Holznachfrage steige unermüdlich, nach dem Preis werde gar nicht mehr gefragt und dieser steigt ins Utopische, sagte Rüb.

Da die Ausgaben für die Waldbewirtschaftung ebenfalls stark steigen, müsse er in Kürze eine Anpassung der Preise an die Marktlage beantragen. Ihm sei durchaus klar, dass das Holz als Brennholz nicht die beste Lösung sei. Mit dem Ratsvorschlag, weniger Totholz im Wald liegen zu lassen, konnte er sich aber nicht anfreunden und verwies unter anderem auf die Richtlinien der staatlichen Förderung, nach denen vor allem die ökologischen Belange stark berücksichtigt werden müssten.

Bürgerwald den Bürgern

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Da der Bürgerwald in erster Linie den Röttinger Bürgern gehöre, sollen diese gegenüber den jeden Preis zahlenden Holzhändlern auch bevorzugt behandelt werden.

Die Bürger sollen deshalb ihren Bedarf bei der Röttinger Stadtverwaltung mitteilen, damit der entsprechende Holzeinschlag und moderate Preise festgelegt werden können.

Nach dem Grundsatz „Mit Maß und Ziel soll eingeschlagen werden“ stimmte der Röttinger Stadtrat dem Vorschlag von Revierleiter Manfred Rüb zu. brun

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