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Hohenloher Kultursommer - Veranstaltungen in Sindelsdorf, Schwäbisch Hall und Kloster Schöntal / Schauspieler und Harfenistin zu Gast in Pfarrscheune

Gewagte Geschichten und große Gefühle zu erwarten

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Hohenlohe. Im Rahmen des Hohenloher Kultursommers finden noch einige Konzerte statt. Am Samstag, 9. Oktober, 17 Uhr, heißt es in der Pfarrscheune Sindelsdorf „Die Geister, die ich rief…“ mit Heiko Ruprecht, Rezitation und Veronika Ponser, Harfe.

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Gewagte Geschichten und große Gefühle sind zu erwarten, wenn der bekannte Schauspieler Heiko Ruprecht in der Pfarrscheune Sindeldorf Balladen von Goethe und Schiller vorträgt. Es wird um todesmutige Jünglinge und unmenschliche Könige, genauso wie um nassforsche Lehrlinge und alte Meister gehen. „Der Zauberlehrling“, „Erlkönig“, „Der Taucher“, „Die Bürgschaft“ und andere berühmte Balladen von den deutschen Dichterfürsten werden zu hören und zu erleben sein, denn Ruprechts Vortrag geht über eine bloße Rezitation hinaus. Heiko Ruprecht ist besonders durch seine Rolle des Hans Gruber aus der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ bekannt. Musik aus dem 19. Jahrhundert komplementiert das Gehörte. Harfenistin Veronika Ponser wird mit Stücken von Gabriel Fauré, Louis Spohr oder Alphonse Hasselmans die Worte und Geschichten nachspüren und nachsinnen.

Am Sonntag, 10. Oktober, stehen beim Hohenloher Kultursommer um 18 Uhr in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zwei prägnante Künstlerpersönlichkeiten auf der Bühne. Sprecher Henning Westphal trägt Erich Kästners Buchklassiker „Konferenz der Tiere“ von 1949 vor. Ein Thema, das nichts an Aktualität verloren hat: „Wir werden die Welt schon in Ordnung bringen! Wir sind ja schließlich keine Menschen!“ Sebastian Manz, Soloklarinettist im SWR-Symphonieorchester und Echo-Klassik-Preisträger 2017, steuert musikalische Stimmungsbilder von Igor Strawinsky, Messiaen, Reimann oder Denissow sowie weitere Werke des 20. Jahrhunderts bei.

Starke Gefühle stehen am 10. Oktober in Kloster Schöntal an, wenn das Trio um den Stuttgarter Gitarristen Friedemann Wuttke Tangoklänge in den Festsaal des Bildungshauses zaubert. „Schlafend“, „Liebend“, „Beklommen“, „Verzweifelt“ und „Furcht“, so heißen die fünf Sätze der Tango Suite „Five Tango Sensations“ von Astor Piazzolla. Ähnlich wie Piazzolla den Tango in die Konzertsäle brachte, hat auch Bela Bartok immer wieder folkloristische Elemente in seine Werke einfließen lassen.

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Seine acht rumänischen Volkstänze werden beim Konzert dann in der Besetzung Gitarre, Bandoneon und Kontrabass zu hören sein. Letzteren spielt Winfried Holzenkamp, ein regelrechter Tangoexperte, der auch in Argentinien studierte. Er wird solistisch mit Piazzollas „Contrabajeando“ in Erscheinung treten. Am Bandoneon spielt William Sabatier. Beginn ist um 17 Uhr.

Karten und weitere Informationen gibt es bei der Geschäftsstelle in Künzelsau, Telefon 07940/18-348, gegebenenfalls an der Abendkasse oder auch im Internet unter www.hohenloher-kultursommer.de

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