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Vereinsleben - Der TSV Vorbachzimmern blickte bei seiner Hauptversammlung auf ein Jahr zurück, in dem Corona immer noch den Ton angab

Freude, „dass Normalität einkehrt“

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Teils neue Gesichter gab es bei den Wahlen des TSV Vorbachzimmern. Im Bild das Vorstandsteam (von links): der zweite Vorsitzende Rainer Striffler, Kassenprüfer Bernd Kretzschmar, Beisitzer Jörg Reißenweber, Bewirtschafter Hansgeorg Haffelt, Beisitzer Michael Koch, der stellvertretende Vorsitzende Joachim Waldmann, der erste Vorsitzende der Jugendabteilung Simon Schmezer und der zweite Vorsitzende der Jugendabteilung Florian Schmidt. © Friedrich Thorwarth

Vorbachzimmern. Der TSV Vorbachzimmern blickte bei seiner Hauptversammlung auf ein Jahr zurück, in dem Corona noch immer den Takt vorgab. Dennoch war wieder mehr möglich als noch im Vorjahr. Einen Lockdown gab es nicht mehr und der Sportbetrieb konnte durchgängig aufrecht erhalten werden.

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Die vielen verschiedenen Regeln wurden irgendwann fast schon normal, wie der zweite Vorsitzende Rainer Striffler als Versammlungsleiter stellvertretend für den erkrankten Vorsitzenden Steffen Reißenweber berichtete.

Auch der sportliche Leiter Rainer Schuch, ebenfalls krankheitsbedingt verhindert und vertreten durch Robin Schuch, hatte lediglich einzelne Ausfälle wegen akuter Positivfälle oder Quarantänemaßnahmen festgestellt. Ansonsten haben die insgesamt 12 aktiven Gruppen, fünf im Kinder- und Jugendbereich und sieben im Erwachsenenbereich, die gute Infrastruktur mit Sportplatz und Halle gut nutzen können.

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Sogar einen Wettkampf gab es wieder mit dem Stadtlauf in Niederstetten und die Abnahme des Sportabzeichens wurde ebenfalls durchgeführt. Selbst ein Lehrgang des Turngau fand in der Vorbachzimmerner Halle statt. Etliche Übungsleiter nahmen darüber hinaus die Gelegenheit war, sich bei verschiedenen Lehrgängen weiterzubilden und Lizenzen zu erwerben.

Eingeschränkt war auch kulturelles und gesellschaftliches Leben möglich. So fand der Ehrungsabend konnte im Herbst statt. Im geselligen Bereich konnten immerhin ein gut besuchtes Weißwurstfrühstück und ein Kaffeenachmittag im frisch renovierten Vereinsheim abgehalten werden. Auf übergeordneter Ebene, bei den Verbänden ist der TSV sehr gut vertreten. Vier Mitglieder haben Aufgaben beim Turngau übernommen, der den Altkreis Mergentheim, den Hohenlohekreis und den Landkreis Schwäbisch Hall umfasst, darunter im Vorstand, der Leitung der Turnerjugend und in der Organisation des Landeskinderturnfestes. Auf Sportkreisebene sind drei Mitglieder vor allem in der Jugendarbeit aktiv. Seit 2015 läuft mit dem Kindergarten eine erfolgreiche Kooperation im Bereich des Kinderturnens.

Auch wurde wieder in Sportgeräte investiert. Die Halle wird traditionell vom TSV mit Sportgeräten ausgestattet. Basis bilden die im Vergleich zu den meisten anderen Vereinen sehr moderaten Beiträge, daneben Zuschüsse und Fördermittel, die bei Wettbewerben eingeworben werden.

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Nicht unwesentlich sind aber auch die Einnahmen bei Veranstaltungen wie den Theaterabenden aus. Doch die sind dem Ausbruch der Pandemie zum Opfer gefallen. Allerdings sind die Finanzen des Vereins trotzdem gut geordnet, wie Kassiererin Sabine Frank zu berichten wusste. Auch kämpfe der TSV auch nicht mit einer Mitgliederfluktuation. Im Gegenteil, mit inzwischen 370 ist die Mitgliederzahl sogar leicht angestiegen.

Der sportliche Leiter verwies in seinem Ausblick auf das Landesturnfest Ende Mai in Lahr, zu dem neun Teilnehmer aus dem Verein fahren wollen. Ein Großereignis der Region wird das Landeskinderturnfest in Künzelsau.

Hier hakte Cornelia Schuch ein, die im Orga-Team des Turngaus in die Ausrichtung mit eingebunden ist. 4000 Kinder mit ihren Betreuern werden vom 22. bis 24. Juli in und um Künzelsau erwartet. Sie werden in verschiedenen Schulen und Hallen untergebracht.

Dafür werden viele Helfer gebraucht. Gerne würde auch der TSV wieder seine internen Vereinsmeisterschaften austragen und das Sportabzeichen abnehmen. Schriftführerin Laura Veit verlas ebenso ihren Bericht wie der Kassenprüfer. Bernd Kertzschmar hatte mit Hermann Schmezer einmal mehr keine Fehler in den Journalen der Kassiererin gefunden.

Der Jugendleiter berichtete über die nur eingeschränkt möglichen Aktivitäten der Vereinsjugend, dann folgte die Entlastung unter Leitung von Ortsvorsteher Gerhard Hauf.

Dieser freute er sich, dass langsam wieder so etwas wie Normalität Einzug halte. Auch er stellte fest, dass Ortschaftsverwaltung und Vereine gut zusammenarbeiteten. Hauf verwies auf das geplante Dorffest am 3. Juli, das ähnlich wie zuletzt 2011 stattfinden soll.

Ortschaftsrat, Vereine und potenzielle Aussteller sind seit geraumer Zeit am Planen. Auch Wahlen standen an. Als Vorsitzender wurde Steffen Reißenweber ebenso einstimmig bestätigt wie Hanne Reißenweber und Joachim Waldmann als stellvertretende Vorsitzende. Die Bewirtschaftung von Veranstaltungen organisieren weiter Hansgeorg und Jenny Haffelt. Beisitzer in Turnrat sind wie bisher Jörg Reißenweber (auch Ehrungsausschuss) und Michael Koch. Neu als Beisitzer dabei ist Philipp Spanidis. Als Kassenprüfer wurde Bernd Kretzschmar im Amt bestätigt und als Pressewart Friedrich Thorwarth. Schließlich wurde die Leitung der Jugendabteilung, die von dieser selbst gewählt wird, bestätigt. Erster Vorsitzender des „Club“ ist neu Simon Schmezer, zweiter Vorsitzender der bisherige erste Florian Schmidt.

Die Kasse der Jugend führt Robin Schuch und Schriftführer ist Paul Blothenberg. Schließlich wurde noch der Arbeits- und Veranstaltungsplan für 2022 vorgestellt. An Himmelfahrt soll gewandert werden und natürlich wird auch der TSV am Dorffest wieder mitmischen. Wenn alles gut geht, soll im Sommer auch wieder ein Zeltlager stattfinden, ebenso stehen die Teilnahme am Ferienprogramm und gegen Ende des Jahres eine Jahresfeier an. ft

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