Landkreis Ansbach - Bei Kontrollen noch Kulanz FFP2-Masken werden verschickt

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pm
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Landkreis Ansbach. Seit dieser Woche gilt in ganz Bayern die Pflicht zum Tragen so genannter FFP2-Masken im Einzelhandel und im ÖPNV. Aktuell wird bei Kontrollen noch Kulanz gezeigt, ab nächsten Montag werden diese jedoch restriktiv gehandhabt, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Ansbach.

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Zur Verteilung an die Berechtigten nach den Sozialgesetzen im Landkreis Ansbach lieferte der Freistaat Bayern am Dienstag 35 000 FFP2-Masken. Seit Mittwoch werden diese durch das Landratsamt Ansbach an die Hilfeempfänger per Post verschickt. Pro berechtigter Person ab einem Alter von 15 Jahren werden fünf FFP2-Masken ausgegeben. Zum Berechtigtenkreis gehören Bezieher von Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII, Hilfe zum Lebensunterhalt, Kriegsopferfürsorge, Obdachlose und Asylbewerber.

Aufgrund der hohen Zahl von 3000 Adressaten unterstützen Auszubildende des Landkreises Ansbach bei der Kommissionierung und beim Versand. Sollten nicht alle Masken versendet werden, werden die Restbestände unter anderem an die Tafeln übergeben.

Auch pflegende Angehörige erhalten drei kostenfreie FFP-2 Masken. Das Landratsamt wird diese an die kreisangehörigen Kommunen versenden, wo sie ab kommenden Montag in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen am Wohnort der pflegebedürftigen Person durch die Hauptpflegeperson abgeholt werden können. Als Nachweis der Bezugsberechtigung ist das Schreiben der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades oder das Sozialmedizinische Gutachten vorzuzeigen. pm