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konkret-konstruktive Kunst - Werke der in Ulm lebenden Künstlerin Esther Hagenmaier sind ab 22. Januar zu sehen

Esther Hagenmaier-Ausstellung in Schwäbisch Hall: Die formale Strenge erzeugt Ruhe

Das neue Ausstellungsjahr im Kunstverein Schwäbisch Hall beginnt am 22. Januar mit Werken der in Ulm lebenden Künstlerin Esther Hagenmaier.

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Im Kunstverein Schwäbisch Hall zeigt Esther Hagenmaier unter dem Titel „In der Schwebe“ neue Fotoarbeiten. © Esther Hagenmaier

Schwäbisch Hall. Räume und Architekturen sind die Motive, die die Künstlerin mit dem Medium der Fotografie in konkret-konstruktive Kunst umsetzt. Dabei kann sie ein beachtliches Oeuvre vorweisen. Seit 2005 zeigte Esther Hagenmaier nahezu 30 Einzelausstellungen im In- und Ausland, beteiligte sich an vielen Gruppenausstellungen, erhielt mehrere Stipendien und realisierte zwei „Kunst am Bau“-Projekte. Nachdem ihre Ausstellung im vergangenen Jahr coronabedingt verschoben werden musste, kann sie nun in der Galerie am Markt (Kunstverein) stattfinden.

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Esther Hagenmaier (geboren 1975 in Aalen) erzeugt mit fotografischen Mitteln Bilder, die das Sehen und die Wahrnehmung thematisieren. Dabei verfolgt sie konsequent einen erweiterten Fotografiebegriff und lotet immer wieder die Grenzen des Mediums aus.

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Für die ,shaped photographies’ fotografiert die Künstlerin Ausschnitte aus Architekturen. Mit ihrem spezifischen Blick durchstreift Hagenmaier urbane Räume und tastet die bebaute Umwelt auf interessante Zusammenhänge von Linie, Fläche, Form und Farbe ab. Bereits während der Aufnahme komponiert sie mit dem gezielt gewählten Kamerastandpunkt und abstrahiert soweit wie möglich.

Später reduziert Esther Hagenmaier das fotografische Bild durch Beschneiden der Aussenkanten nach und nach weiter auf seine wesentlichen Inhalte. Sie filtert und fragmentiert das Gesehene, bis am Ende des Arbeitsprozesses eine Art „Destillat“ aus der vorgefundenen Architektur geworden ist. Außer dieser Neudefinition der Bildkanten werden keine weiteren Veränderungen am Bildinhalt vorgenommen.

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Die so entstandenen Bildobjekte haben eine jeweils individuelle geometrische Umrissform. Durch die formale Strenge erzeugen sie Ruhe, sind zugleich aber auch ein Impuls im Raum. Das fotografische Bild entfernt sich von seiner Abbildfunktion und wird zum Seh- und Wahrnehmungsfeld.

Die ,shaped photographies’ changieren zwischen Fotografie und Wandobjekt, hinterfragen die menschliche Wahrnehmung und eröffnen neue Sichtweisen auf die den Menschen umgebende Architektur.

Im Kunstverein Schwäbisch Hall zeigt Esther Hagenmaier unter dem Titel „In der Schwebe“ neue Fotoarbeiten. Mit einer ortsspezifischen Installation wird sie zudem auf die Besonderheiten des Ausstellungsraumes reagieren. Während der Ausstellung wird die Präsentation des neu erscheinenden Katalogbuches ‚Bildfallen’ stattfinden.

Esther Hagenmaier studierte an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken und der École des Beaux-Arts in Rennes (F). Sie war Meisterschülerin von Sigurd Rompza. Seit 2017 ist sie Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie.

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