Landjugend - Theaterabende bieten beste Unterhaltung Drei Weiber und ein Gockel sorgen für Turbulenzen

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Turbulent geht es zu in dem Stück „Drei Weiber und ein Gockel“, das die Landjugend Adolzhausen mit Erfolg aufführt. © Landjugend

Adolzhausen. Die Theaterpremiere in Adolzhausen mit dem Lustspiel „Drei Weiber und ein Gockel“ sorgte für pures Lachvergnügen. Seit 28 Jahren wird in Adolzhausen Theater gespielt, und erneut war das Publikum begeistert.

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Die beiden Schwestern Lena (Mona Kurz) und Irma (Denise Schlenker-Meinikheim) nehmen es mit der Hygiene nicht so ernst, denn nur alle vier Wochen ist Badetag. Auch sonst legen die beiden Schwestern nicht so viel Wert auf ihr Äußeres, Männer wollen sie eh keine haben, schließlich holt man sich mit ihnen nur das fleischgewordene Elend ins Haus. Damit bringen sie ihre Oma Frieda (Sandra Meinikheim), mit der sie zusammen auf ihrem Bauernhof leben, zur Weißglut. Als wäre das nicht schon genug Wirbel auf dem Hof, sorgt auch noch der Knecht Anton (Markus Emmert) für mehr Trubel. Dieser greift zu seltsamen Mitteln, um das Eier legen seiner Hühner zu beschleunigen. Antons verrückte Auftritte sorgen auch beim Publikum für schallendes Gelächter. Oma Frieda wünscht sich jedoch, dass Anton weniger Eier ausbrütet und stattdessen seine eigene Familie gründet.

Auch der Viehhändler Kuno Hühnervogel (Manuel Hainke) sucht vergebens für seine scheinbar tollpatschige Tochter Anni (Jessica Köhn) einen passenden Partner. Er hofft, diesen auf seinen Verkaufstouren zu finden. Außerdem wäre er bereit, ordentlich etwas drauf zu zahlen, damit ein Mann sie schön findet. Dabei ahnt er nicht, dass der Hühnervermehrer Anton bereits ein Auge auf die Tochter Hühnervogel geworfen hat. Zu allem Überfluss suchen die beiden Männer Tom (Tobias Hermann) und Ingo (Steffen Friedrich) auf der Flucht vor dem Gewitter Schutz und einen Übernachtungsplatz im Hause der männerfeindlichen Schwestern.

Wie in jedem Dorf gibt es eine geschwätzige Nachbarin namens Gunda (Stefanie Schmidt). Mit ihren ungehemmten Auftritten sorgt sie für Begeisterung beim Publikum.

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Ob es den beiden Schwestern wohl gelingt, ihre Übernachtungsgäste zu beherbergen, ohne dass ihr Geheimnis auffliegt? Und ob die verrückt geglaubte Oma Frieda einen Ausweg aus dem scheinbaren Elend findet? Irrungen und Wirrungen sind dabei vorprogrammiert und werden von den Laienspielern unter Regie von Günter Wagner in amüsantester Art und Weise dargeboten. Wie jedes Jahr wurde das Theater von bewährten Kräften im Hintergrund unterstützt. Die Bühnentechnik übernehmen Michael Schmidt und Bruno Kleider, als Souffleuse fungiert Mareike Meinikheim, und für das Outfit (Maske) sorgt Kathrin Stierkorb.