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Regenüberlaufbecken in Künzelsau - Kreuzung an der Kocherbrücke 2022 für einige Wochen gesperrt

Die Bauarbeiten sind bisher gut im Zeitplan

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Mit den Regenüberlaufbecken wird die städtische Kläranlage entlastet, Rückhaltevolumen geschaffen und dem Kocher weniger Schmutz zugeführt. © Stadt Künzelsau

Seit September baut die Stadtverwaltung Künzelsau am nördlichen Kocherufer in Künzelsau zwei Regenüberlaufbecken – im Bereich zwischen der B-19-Kreuzung an der Kocherbrücke und dem Fußgängersteg beim Kocherfreibad.

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Künzelsau. „Die Bauarbeiten laufen gut und wir sind zurzeit dem Plan sogar etwas voraus“, freut sich Simone Mitsch, die bei der Stadtverwaltung Künzelsau für die Baustelle zuständig ist. Im weiteren Verlauf der Bauarbeiten muss im ersten Quartal 2022 der Kreuzungsbereich B19 Mergentheimer Straße/Langenburger Straße/Zollstockweg einige Wochen gesperrt werden: Der Kreuzungsbereich B 19 wird voraussichtlich für vier Wochen voll- und anschließend noch einmal ungefähr für sieben Wochen teilgesperrt. Während der Teilsperrung soll die Achse Mergentheimer Straße/Langenburger Straße jedoch frei befahrbar sein – die Kocherbrücke allerdings bleibt für zehn bis zwölf Wochen gesperrt. „Frühester Termin der Vollsperrung ist Anfang Februar 2022“, so Simone Mitsch. „Die genauen Termine sind jedoch stark witterungsabhängig und werden natürlich nochmal rechtzeitig vorher bekanntgegeben.“ Auch die Anwohner und Grundstückseigentümer werden direkt von der Stadtverwaltung informiert.

Mit den beiden Regenüberlaufbecken wird die städtische Kläranlage entlastet, Rückhaltevolumen geschaffen und dem Kocher weniger Schmutz zugeführt. „Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer klimapositiven Stadt, das Künzelsau bis 2030 sein will und soll“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Dieses Ziel hat der Gemeinderat im Strategieprozess 2030 im Bereich „Klima“ festgehalten.

Die beiden Regenüberlaufbecken an der Kocherbrücke und am Kocherufer, mit rund 400 und 50 Kubikmeter Fassungsvermögen, sind schon verlegt und im Boden verschwunden, bereits nicht mehr zu sehen.

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Im nächsten Schritt müssen die bestehenden Mischwasserkanäle innerhalb des Kreuzungsbereichs B19 Mergentheimer Straße / Langenburger Straße / Zollstockweg erneuert werden. In diesem Zuge werden die Wasserleitung, die Kabel der Straßenbeleuchtung und des Parkleitsystems neu verlegt. Das bestehende Abwasserpumpwerk in der Mergentheimer Straße wird neu gebaut. Auch hier werden die Wasserleitung erneuert, Breitbandleerrohre verlegt und der Straßenbau wiederhergestellt. Abschließend werden im kommenden Jahr entlang des Kochers wieder die Grünflächen sowie der Rad- und Fußweg angelegt.

Sperrung nicht zu vermeiden

„Wie bei Baustellen üblich, sind Sperrungen leider nicht immer zu vermeiden“, erklärt Simone Mitsch. „Die Bauarbeiten schreiten jedoch voran und wir sind, in Zusammenarbeit mit der Firma Leonhard Weiss, bestrebt, Sperrungen möglichst kurz zu halten.“ Wenn die Baustelle der Stadtverwaltung abgeschlossen ist, plant das Regierungspräsidium Stuttgart, also das Land, eine weitere Baumaßnahme im genannten Bereich – voraussichtlich im Juni 2022 wird dafür erneut eine Vollsperrung erforderlich.

Für den Bau der Regenüberlaufbecken war ein Wasserrechtsgesuch erforderlich, für das die Stadtverwaltung Künzelsau von der Unteren Wasserrechtsbehörde beim Landratsamt Hohenlohekreis eine Genehmigung erhalten hat. Auch der Förderantrag wurde vom Land Baden-Württemberg positiv beschieden: Die Gesamtkosten von rund 2,8 Millionen Euro werden vom Land mit rund 1,01 Millionen Euro bezuschusst.

Im Rahmen des Prozesses „Künzelsau 2025 – Wie wollen wir 2025 in Künzelsau leben?“ befassen sich der Gemeinderat und die Stadtverwaltung schon seit längerem damit, die Zukunft Künzelsaus aktiv zu gestalten. Der Gemeinderat hat diesen Prozess fortgeschrieben und mit der „Strategie 2030“ gemeinsame Ziele für die nächsten Jahre festgelegt: https://kuenzelsau.de/strategie2030.

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