Leberzentrum - Unterstützung der Suchtprohylaxe 3000 Euro gespendet

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Bad Mergentheim. Soziales Verhalten lässt sich nur erlernen und Sucht vermeiden, wenn man frühzeitig mit der schulischen Aufklärung beginnt. Dazu gehört die Stärkung der Persönlichkeit und das Aufmerksam machen von Risikofaktoren. Die Schüler sollten konfliktfähig werden und lernen, auch ohne Suchtmittel Spaß und Wohlbefinden zu haben.

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Die Schule ist der geeignete Ort, mit der Suchtprophylaxe frühzeitig zu beginnen - nach dem Motto: "Fördern statt fordern". Die Heranwachsenden sollten selbst Verantwortung übernehmen.

Für die siebten Klassen

In Verbindung mit dem Landratsamt veranstaltet der Arbeitskreis "Suchtprophylaxe" der Schulen im Main-Tauber-Kreis jedes Jahr soziale Projekte für die siebten Klassen. Auf dem Programm stehen Empfehlungen zur Gesundheitsprophylaxe und der Sucht- und Gewaltvorbeugung.

Die Sozialarbeiterinnen der Real- und Werkrealschulen in Bad Mergentheim und Creglingen sowie das DOG in Bad Mergentheim engagieren sich seit Jahren auf diesem Gebiet und versuchen, kompetente Referenten zu gewinnen. Doch langt das Geld schon nicht einmal für die notwendigen Materialien. Sie sind auf Sponsoren angewiesen. Das Bad Mergentheimer Leberzentrum hat sich auf Initiative seines Vorsitzenden Professor Dr. Werner Romen schon 2015 mit einer großzügigen Spende eingebracht und sich nun auch 2016 mit einem Betrag von über 3000 Euro an der Ausrichtung der Suchttage beteiligt.

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Dadurch waren die Schulen in der Lage, wieder die Infoveranstaltungen mit auswärtigen Referenten durchzuführen. Ein besonderes Projekt ist immer die Ausbildung von Schülermediatoren - vor dem Hintergrund, dass Jugendliche eher von Gleichaltrigen Ratschläge annehmen. In speziellen Seminaren werden dazu Schüler von kompetenten Lehrern geschult.

Lehrer und Schüler haben sich wieder gern eingebracht und das Suchtprojekt als Erfolg gewertet. pm