Weikersheimer Kärwe - Alte Schlepper, Antikes und ein vergnüglicher Park bei der 598. Auflage Boxautos ziehen immer

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Kommt nie aus der Mode: Boxautos auf dem Kärwe-Festplatz.

© Detlef Weber

Weikersheim. Das Rahmenprogramm der 598. Kärwe, dem "Brauchtumsfest für die ganze Familie", so Bürgermeister Kornberger im Grußwort, sprach wieder Jung und Alt gleichermaßen an.

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Die bunte Mischung reichte neben dem traditionellen Fußballgeschehen von der Fotoausstellung "Schmeckt's? - Essen und Trinken in Weikersheim" im Club w71 und den Skulpturen der Künstlerin Malgorzata Chodakowska im Herzen der Stadt über die Staatsviehprämierung und die Kleintierausstellung des Vereins Z6 bis hin zum traditionellen Wein- und Bogenschießen für alle Interessierten.

Natürlich rastete während des sonntäglichen Treffs nach dem ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz wieder die fürstliche Kriegskasse, während vor dem Rathaus Weikersheimer Weine präsentiert wurden. Neben dem Spaß in den Fahrgeschäften des tollen Vergnügungsparks, beispielsweise in den Gondeln des fünfarmigen "Polypen", in den wohl nie aus der Mode kommenden "Boxautos", im nostalgischen Kettenkarussell oder in dem bunten Karussell für die Kids lockten an allen Kärwe-Tagen Bands und Kapellen der Extraklasse zahlreiche Besucher in das riesige Festzelt des bewährten Rachingerteams.

Mit Trödelmarkt

Am Kärwe-Samstag trafen sich auf dem Marktplatz Sammler und Schnäppchenjäger auf dem bestens sortierten Antik-, Trödel- und Kinderflohmarkt.

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Abends zogen dann die "Scheiredrescher" wie gewohnt singend durch die Gaststätten von Weikersheim. Auch ein Auftritt im Lene-Hofmann-Haus stand auf ihrem Programm. Ein technischer Leckerbissen war auch in diesem Jahr das inzwischen 16. Schlepper-Oldtimer-Treffen. Sage und schreibe 88 dieser betagten Arbeitstiere vom Deutz über Fendt und Lanz bis hin zum Porsche der Baujahre 1970 und früher präsentierten sich den überwiegend fachlich interessierten Besuchern.

Das älteste Gefährt war in diesem Jahr ein einzylindriger Deutz Baujahr 1949 mit stattlichen elf Pferdestärken, pilotiert von Ingrid Karl aus Tauberrettersheim

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Alle Teilnehmer der schlepper-Parade erhielten als Erinnerung an das Treffen aus der Hand des stellvertretenden Bürgermeisters Norbert Beck eine Teilnahmeurkunde und Verzehrcoupons für ihr gesamtes Team. Der Oldie-Event endete mit einem Korso durch das Herz der Stadt. web