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#Last Seen - Wanderausstellung im Freilandmuseum

Bilder über Deportationen werden gesucht

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Bad Windsheim. Die mobile Ausstellung #LastSeen ist im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim eröffnet worden. Die Ausstellung auf der Ladefläche eines historischen LKWs ist Teil einer neuen Initiative der Arolsen Archives zusammen mit vier Partnern. Es geht dabei um die Suche nach bisher unbekannten Fotos von NS-Deportationen und ein tieferes Verständnis der Bilder.

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Wer waren die Menschen, die zwischen 1938 und 1945 aus dem Deutschen Reich in Ghettos oder Lager verschleppt wurden? #LastSeen sucht nach Bildern der NS-Deportationen und trägt Informationen über die Fotos zusammen. Mit der Ausstellung auf der Ladefläche eines historischen LKWs macht die Initiative auf sich aufmerksam, informiert über die Bilder der NS-Deportationen und bittet Freiwillige, sich an der Suche vor Ort zu beteiligen. Der LKW stammt aus den 1950er Jahren, für den Transport von Verfolgten zu Sammellagern und Bahnhöfen wurden aber ähnliche Fahrzeuge genutzt.

Auf seiner Tour durch Deutschland ist der #LastSeen-LKW bis voraussichtlich 8. Juni täglich von 9 bis 18 Uhr auf dem Dorfplatz der Bau-gruppe West im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim zu sehen. Bereits 2021 war die Wanderausstellung #StolenMemory der Arolsen Archives im Freilandmuseum zu Gast und schlug im Gedenkjahr „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ den Bogen zur im Bau befindlichen Landsynagoge aus Allersheim, die ab 2023 für Besucher zugänglich sein wird.

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