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Verabschiedung - Erich Haag als Vorsitzender des Kirchengemeinderats Oberstetten verabschiedet

Angepackt, wo es nötig war

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Aus seinem Amt verabschiedet wurde der Oberstettener Kirchengemeinderatsvorsitzende Erich Haag: Im Bild (von links) Dekanin Renate Meixner, Erich Haag, Pfarrer Dominik Frank und Tobias Weihbrecht. © Karl Balbach

Oberstetten. Erich Haag hat angepackt, wo immer es nötig war. 44 Jahre lang hat er im evangelischen Kirchengemeinderat Oberstetten, der zur Verbundkirchengemeinde Wildentierbach gehört, Verantwortung getragen, davon 32 Jahre als gewählter Vorsitzender. Mit der Johannes-Brenz-Medaille in Bronze wurde sein langjähriges ehrenamtliches Engagement bei einem Abendgottesdienst gewürdigt.

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Dekanin Renate Meixner betonte in ihrer Predigt, wie wichtig es ist, dass Christinnen und Christen Verantwortung übernehmen und so füreinander zu Hirtinnen und Hirten werden.

Anschließend überreichte sie Erich Haag die Medaille als höchste Auszeichnung der württembergischen Landeskirche und dazu die von Landesbischof Frank Otfried July unterzeichnete ehrende Urkunde. Auch Pfarrer Dominik Frank fand lobende Worte und überreichte ein Geschenk der Kirchengemeinde. „Zurückzahlen, was er geleistet hat, können wir nicht,“ sagte er, „aber wir können uns bedanken“. Tobias Weihbrecht, der Erich Haag im Amt als zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats nachfolgt, zählte auf, was in den vergangenen 44 Jahren alles geleistet wurde: Unter anderem die Innen- und Außenrenovierung der Bonifatiuskirche; die Sanierung der Orgel, des Pfarrhauses und der Pfarrscheune.

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Sieben Pfarrer sowie vier Dekaninnen beziehungsweise Dekane hat Erich Haag kommen und gehen sehen. Gerade auch die Umsetzung des Pfarrplans und die Gründung der Verbundkirchengemeinde Wildentierbach waren keine leichten Aufgaben.

Erich Haag, der aus gesundheitlichen Gründen aus dem Gremium ausscheidet, bedankte sich bei allen Weggefährten und Mitarbeitern, sowie bei seiner Frau. In der einen oder anderen Funktion wird er der Kirchengemeinde weiterhin erhalten bleiben, so wird er sich auch in Zukunft um die Glocken und die Uhr der Kirche kümmern, sowie Hausmeistertätigkeiten im Pfarrhaus übernehmen. Seinem Nachfolger, Tobias Weihbrecht, wünschte er alles Gute und viel Kraft für seine Aufgaben.

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