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Künzelsau - Gemeinderat verabschiedete Haushaltsplan

Abwasserzweckverband nimmt weitere Hürde

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Künzelsau. Den Haushaltsplan der Stadt und den Wirtschaftsplan der KünWerke für das Jahr 2022 hatte Bürgermeister Stefan Neumann in der vorletzten Gemeinderatssitzung eingebracht. Dabei hatte er auf das kommende Jahr geblickt und die anstehenden Aufgaben und Projekte vorgestellt. In der letzten Sitzung des Jahres nahmen nun die Fraktionen des Gemeinderates Stellung zu den beiden Finanzplänen.

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Geäußert haben sich Robert Volpp, Vorsitzender der CDU-Fraktion, Hans-Jürgen Saknus, Vorsitzender der Fraktion SPD/Die Grünen, Wolfgang Kubat, Unabhängige Bürger Künzelsau, Verena Löhlein-Ehrler, Vorsitzende der Fraktion Die Freien, und Herbert Schneider, Vorsitzender der Fraktion für Künzelsau. Die Reden sind im Wortlaut auf der städtischen Homepage nachzulesen.

Umfangreiche Beratungen

Mit einem einstimmigen Beschluss des Haushaltsplans der Stadt und des Wirtschaftsplans der KünWerke für das Jahr 2022 endeten die umfangreichen Beratungen, die nun Grundlage für die Arbeit der Stadtverwaltung und ihrer Einrichtungen ist.

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Im Ergebnishaushalt 2022 der Stadt sind insgesamt Erträge von 55,698 Millionen Euro und Aufwendungen von 55,657 Millionen Euro und ein daraus resultierendes ordentliches Ergebnis von 41 335 Euro enthalten.

Im Finanzhaushalt sind Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit in Höhe von 53,392 Millionen Euro und Auszahlungen in Höhe von 52,697 Millionen Euro eingeplant. Das ergibt einen Zahlungsmittelüberschuss von 694 865 Euro.

Im Bereich der Investitionstätigkeit sind Einzahlungen von 7,268 Millionen Euro und Auszahlungen von 36,904 Millionen Euro und ein daraus entstehender Bedarf von 29,636 Millionen Euro prognostiziert. Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen.

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Im Wirtschaftsplan 2022 der KünWerke sind im Erfolgsplan 11,408 Millionen Euro Einnahmen und Ausgaben eingeplant. Die Einnahmen und Ausgaben des Vermögensplans sind mit 33,349 Millionen Euro angesetzt. Niedernhall, Forchtenberg und Weißbach beteiligen sich nicht an einer gemeinsamen Lösung zum Bau einer Gemeinschaftskläranlage mit Ingelfingen und Künzelsau. Deshalb wurden weitere Gespräche mit Ingelfingen und Kupferzell geführt, informierte Bürgermeister Stefan Neumann.

Satzungsentwurf zugestimmt

Die Städte Künzelsau, Ingelfingen und die Gemeinde Kupferzell sind weiter an einer gemeinsamen Lösung interessiert. Auch mit der Stadt Waldenburg bleibe man wegen einer Beteiligung weiter in Kontakt, so Bürgermeister Stefan Neumann. Für den Betrieb der geplanten Gemeinschaftskläranlage wird der Abwasserzweckverband „Hohenlohe-Kochertal“ gegründet.

Dem Entwurf der zugrundeliegenden Satzung haben die Gremien von Ingelfingen und Kupferzell in ihren letzten Sitzungen im Dezember bereits zugestimmt.

Nach kurzer Diskussion stimmte auch der Gemeinderat Künzelsau dem vorgelegten Satzungsentwurf zur Gründung des Abwasserzweckverbands „Hohenlohe-Kochertal“ zu. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Wer aus den Reihen des Künzelsauer Gemeinderates die Stadt in der künftigen Verbandsversammlung vertreten wird, soll in der Sitzung des Gemeinderats am 18. Januar festgelegt werden.

Nach einem Jahresrückblick in Bildern dankten Bürgermeister Stefan Neumann und Stadtrat Robert Volpp den Mitgliedern des Gemeinderates, Mitarbeitern der Stadtverwaltung mit allen Einrichtungen, Ehrenamtlichen und allen für Künzelsau Aktiven für ihr Engagement. Am Dienstag, 18. Januar, findet die erste öffentliche Gemeinderatssitzung im neuen Jahr – voraussichtlich in der Stadthalle in Künzelsau – statt.

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