Gemeinderat Mudau - Gremium befasste sich mit den Änderungen des Entwurfs im Bebauungsplan „Seniorenzentrum Mudau“ Wichtigste Anliegen der Nachbarn wurden eingearbeitet

Von 
L.M.
Lesedauer: 

Mudau. In seiner jüngsten Sitzung bestätigte der Mudauer Gemeinderat die nach der Bürgerbeteiligung und Behördenanhörung veranlassten Änderungen des Entwurfs im Bebauungsplan „Seniorenzentrum Mudau“. Diese Ergebnisse mit der schalltechnischen Untersuchung durch H. Barth und artenschutzrechtlichen Prüfung durch Diplomingenieur Walter Simon, nach der der Abriss der bestehenden Gebäude erst nach der Brutzeit erfolgen darf und Nistkästen aufgehängt werden müssen, werden nun mit dem Investor abgestimmt und in den Bebauungsplan eingearbeitet.

AdUnit urban-intext1

H. Lang vom Büro ifK aus Mosbach erläuterte den geänderten Planentwurf. Als wichtigste Anliegen der unmittelbar betroffenen Nachbarn wurden eingearbeitet:

1. Nachbarschaft zwischen Schreinereibetrieb und Wohnnutzung/Seniorenheim und Ausschluss von Nachteilen für den Bestandsbetrieb der Schreinerei Müller zum Beispiel durch schalldichtere Fenster oder eine Schallschutzmauer nach Aussage von H. Barth,

2. Erschließung des Gebietes, insbesondere der rückwärtigen Wohnbebauung in verdichteter Form. Befürchtungen, dass die umgebende Bebauung beeinträchtigt wird, wenn keine ausreichend breiten Erschließungswege gebaut werden bzw. Parkplätze nicht ausreichen.

AdUnit urban-intext2

3. Gestaltung der Einfahrt in die Kreisstraße. Doch die Breite der Privatstraße wird nun von 3,50 auf vier Meter zuzüglich 0,50 Meter befahrbares Bankett verbreitert. Der Wendehammer wurde deutlich vergrößert und mögliche künftige betriebliche Erweiterungen des Schreinereibetriebs werden zurzeit durch einen Gutachter ergänzend untersucht.

Ebenfalls in der Erörterung befand sich nach Erläuterung durch Jörg Glaser vom Ingenieurbüro für Kommunalplanung der Bebauungsplan „Rumpfener Buckel“ im Ortsteil Mudau bezüglich der Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung und Behördenanhörung.

AdUnit urban-intext3

Der Gemeinderat bestätigte die Ergänzungen und Änderungen im Bebauungsplanentwurf mit grünordnerischen Beiträgen, Umweltbericht, artenschutzrechtliche Prüfung sowie das schalltechnische Gutachten.

AdUnit urban-intext4

Wichtigste Beiträge hierzu: Verkleinerung der Grundstücksgrößen im nördlichen Bereich, Festsetzung eines fünf Meter breiten Pflanzstreifens auf den Grundstücken am Ortsrand, geringfügige Verschiebung des Kreisels nach Osten und die Festsetzung einer Versorgungsfläche für eine Umspannstation an der Gebietszufahrt und für Druckerhöhungsanlage. Die Offenlegung erfolgt Ende August. L.M.