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Gemeinderat Mudau - Verkehr in der „Steinbacher Straße“ Thema in der Bürgerfragestunde

Verkehr in Mudau: Anwohner wiesen auf stetig steigende Belästigungen hin

Von 
Liane Merkle
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Auf die stetig steigende Verkehrsbelästigung in der „Steinbacher Straße“ machten die Anwohner die Gemeinderäte in deren jüngster Sitzung aufmerksam. © Liane Merkle

Mudau. Das hatten die Mitglieder des Mudauer Gemeinderates in den letzten Jahren vermutlich noch nicht erlebt: Gestalteten sich die öffentlichen Sitzungen des Gremiums meistens ohne Zuhörer oder interessierte Bürger, so platzte der Besucherraum im Rathaus fast aus allen Nähten, als Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger die jüngste öffentliche Sitzung eröffnete.

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Grund für dieses enorme Interesse von über 30 Bürgern der Steinbacher Straße in Mudau war der Tagesordnungspunkt „Bürgerfragestunde“, in dem sie noch einmal die stetig steigende Verkehrsbelästigung und -gefährdung in dieser Straße verdeutlichen wollten.

Bereits vor acht Wochen hatten sich die Interessengemeinschaft „Steinbacher Straße“ mit einem Schreiben an Ortschaftsverwaltung, Gemeindeverwaltung, Landratsamt und Gewerbeaufsicht mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung gewandt.

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Als über acht Wochen keine Rückmeldung auf dieses Schreiben kam, verdeutlichten die besorgten Anwohner in der Ortschaftsratssitzung noch einmal die, ihrer Meinung nach, nicht mehr hinzunehmenden Belästigungen durch zu schnelles Fahren von Autos und Motorrädern sowie das sehr hohe Aufkommen von Schwerlastverkehr.

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Da man in den seither vergangenen acht Wochen keinerlei Rückmeldung erhalten hatte, wollten die Straßenanwohner nun in der öffentlichen Gemeinderatssitzung mit Nachdruck wissen, was aus ihrem Schreiben geworden ist.

Geschwindigkeitsbeschränkung

Als Sprecher der „Steinbacher Straße“ formulierte Willi Müller deren Anliegen. Als größten Wunsch der Anwohner nannte er eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30, um Schlimmeres verhindern zu können. „Es ist nicht vorrangig wie viele Fahrzeuge hier fahren, sondern dass allgemein in diesem Straßenabschnitt zu schnell gefahren wird“. Weiter wurde vorgetragen, dass die Straße auch durch den Lieferverkehr mit Schwerlastfahrzeugen zum Sägewerk und zur Bioenergieanlage sehr stark mit Holzhackschnitzel usw. verunreinigt werde. Es seien bis zu 120 Lkw und schwere landwirtschaftliche Gespanne täglich von morgens 4 bis spät abends 23 Uhr gezählt worden.

Würden diese Fahrzeuge langsamer fahren und dadurch die Lärmbelästigung mindern sowie ihre Ladungen besser sichern wäre den Anwohnern schon viel geholfen, war als Tenor dem Anliegen der geplagten Anwohner zu entnehmen.

Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger hatte Kenntnis von dem Brief, wollte auch inzwischen einen Termin mit der Interessengemeinschaft ausmachen. Dass dieser noch nicht zustande gekommen sei, habe an der Urlaubszeit gelegen, in der entweder er selbst, der Ortsvorsteher oder der Polizeichef von Buchen erreichbar gewesen seien.

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Weiter informierte er, dass seit Anfang September der vom Gemeinderat beschlossene Gemeindevollzugsdienst in Kraft getreten sei, der sich um Verstöße der genannten Art kümmern, Verwarnungen aussprechen und Geschwindigkeitsmessungen anleiern soll.

Als sinnvoll erachtete der Bürgermeister zunächst einen ausführlichen Austausch und dann eine Verkehrsschau zusammen mit Vertretern der Interessengemeinschaft, der Polizei, dem Gemeindevollzugsdienst und der Verwaltung.

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft „Steinbacher Straße“ waren mit den Vorschlägen des Bürgermeisters einverstanden und hoffen nun auf zeitnahe Erfüllung, wobei sie zusätzlich eine alternative Zufahrt zum Sägewerk und der Biogasanlage von der Rumpfener Straße aus anregten.

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