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VfR Scheidental - Gemeinschaft auch in der schwierigen Corona-Zeit am Leben erhalten / Verdiente und langjährige Mitglieder geehrt

Über den Fußball hinaus an Bedeutung gewonnen

Von 
L.M.
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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des VfR Scheidental im renovierten Sportheim wurden zahlreiche langjährige und verdiente Mitglieder geehrt. © Liane Merkle

Scheidental. Eigentlich müsste die Bezeichnung „Verein für Rasenspiele“ umgeschrieben werden, denn als aufstrebender Mehrspartenverein mit aktuell 364 Mitgliedern hat der VfR Scheidental längst auch fern der Rasenflächen seine Daseinsberechtigung gefunden. Deutlich wurde dies in den Berichten der zahlreichen Funktionsträger im Rahmen der Jahreshauptversammlung im renovierten Sportheim.

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Vorsitzender Frank Brenneis dankte zunächst allen, die mit ihrem Engagement den Gedanken einer lebendigen Gemeinschaft auch im Berichtszeitraum am Leben erhalten haben. Ihm oblag es auch, langjährige und verdiente Mitglieder mit den Vereinsinsignien auszuzeichnen. Die Ehrennadel für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Jasmin Allgaier, Mareike Bechtold, Patricia Grimm, Barbara Hahn, Christian Krumbolz, Tanja Scheuermann, Luisa Schöllig und Nicole Trunk.

Für ihre 20-jährige Treue zum Verein erhielten Michael-André Kohler, Ralf Müller und Andrea Walter die Ehrennadel in Silber. Irmtraud Scheuermann wurde für 30-jährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Die Ehrennadel in Gold mit eingravierter Jahreszahl ging an Klaus Grimm, Hildelinde Hofmann, Gabriele Hogen, Karlheinz Hogen und Inge Schork für 40 Jahre Vereinstreue. Gar auf 50 Jahre bringen es Friedbert Haas und Vinzens Schäfer, wofür sie ebenfalls mit goldener Gravur und Ehrenurkunde ausgezeichnet wurden.

Weiter wurden Rolf Brenneis und Reinhold Schäfer, die seit 30 Jahren ehrenamtliche Tätigkeiten im Verein ausüben, geehrt. Die Verbandsehrennadel in Silber erhielt Reinhold Scheuermann für seine langjährige Tätigkeit als Platzkassier.

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Vorstandsmitglied Marina Krotz berichtete über die Inhalte des Breitensportangebotes. Nach dem ersten Lockdown im letzten Frühjahr fingen engagierte Übungsleiter damit an, ihre Sportstunden ins Freie zu verlegen. Die Gruppe des Eltern-Kind-Turnens mit Übungsleiterin Kathrin Schäfer ging gemeinsam auf dem Spielplatz auf Entdeckungstour. Auch die Kleinkindgruppe mit den Übungsleiterinnen Tarja Brenneis und Marina Krotz, die Kinderturngruppe mit Übungsleiterin Melanie Haas und der Kinderturngruppe II mit Übungsleiterin Tatjana Bader gingen auf den Sportplatz.

Der Höhepunkt des Sommers war für die Kinder ein kleines Sportfest. Bei dem Spielenachmittag konnten sie in verschiedenen sportlichen Disziplinen gegen ihre Eltern oder Großeltern antreten und gingen als klare Sieger hervor. Die Aerobic-Gruppe „Relaxx“ unter der Leitung von Elena Schork und Denise Brenneis sowie die zwei Damengymnastikgruppen unter der Leitung von Diana Brenneis, Margit Scheuermann, Inge Schork und Hella Galm gingen in ihren Stunden walken und entdeckten dabei neue Ecken von Scheidental. Für Aerobic-Einheiten und Yoga wurde der Sportplatz genutzt.

Die Männergymnastikgruppe wird von Franz Hogen und Gerhard Scheuermann geleitet. Diese stiegen mit ihren Teilnehmern auf die Fahrräder und waren auch so weiterhin sportlich unterwegs. Die Übungsleiterinnen der Mini-Garde, Kathrin Schäfer und Eva-Maria Galm, mussten aufgrund eines weiteren Lockdowns ihre Gruppenstunden ausfallen lassen. Aufgrund der Corona-Pandemie kam die Seniorengymnastikgruppe zum Erliegen. Inge Schork als Übungsleiterin musste diese Entscheidung zum Wohle der Gesundheit ihrer Teilnehmerinnen schweren Herzens treffen, betonte Marina Krotz.

Inge Schork berichtete für die Damen- und Senioren- Gymnastikgruppen und resümierte, dass in der Seniorengruppe im letzten Jahr bedauerlicherweise keine Übungsstunden abgehalten wurden. In der Gymnastikgruppe dagegen war man trotz Corona von Mai bis Oktober allwöchentlich aktiv. Die Übungsstunden der zurzeit 16-köpfigen Gruppe seien immer gut besucht. Gesellige Aktivitäten und Gymnastik im Sportheim ergänzten das Vereinsangebot.

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Nach dem Bericht von Kathrin Schäfer für das Mutter-Kind-Turnen erinnerte Christian Scheuermann an die Aktivitäten im Fußballbereich. Im Mittelpunkt stand die Meisterschaft in der Kreisliga und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga. Die 2. Mannschaft stand zu diesem Zeitpunkt auf dem 8. Tabellenplatz in der Kreisklasse B.

Weitere Berichte erstatteten Thorsten Dietrich für die Junioren, Marco Scheuermann für den arbeitsintensiven Bereich „Sportanlagen“ und Frank Brenneis für die Vereinsverwaltung.

Corona geschuldet musste die Vereinskasse starken Schwund verbuchen, der allerdings durch Spenden und Zuwendungen der Gemeinde, der Joachim-und-Susanne-Schulz-Stiftung, der Sparkassenstiftung, der Volksbank und der Dietmar-Hopp-Stiftung etwas gelindert wurde, berichtete Kassenwart Nico Bader.

Da die Revisoren nichts zu beanstandeten hatten, war die einstimmige Entlastung der gesamten Führungsriege die logische Konsequenz.

In den Grußworten von Bürgermeisterstellvertreter Christian Hört und Ortsvorsteher Klaus Schork wurde das hohe Ansehen des VfR im regionalen und überregionalen Bereich hervorgehoben. Abschließend gab Vorsitzender Brenneis eine Vorschau auf die anstehenden Aktivitäten. L.M.

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