Heimat- und Verkehrsverein - Schriften aus früheren Zeiten Mit Heimatgeschichte befasst

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Um den ehemaligen Eishaspel (Bild von 1930) in Mudau geht es im neuen Heft des Heimat- und Verkehrsvereins. © Heimat- und Verkehrsverein

Mudau. Der Heimat- und Verkehrsverein Mudau veröffentlicht im halbjährigen Turnus Schriften zur regionalen Geschichte. So auch mit Heft Nummer drei, in welchen man mehrere Themen findet, die auch überregional ausstrahlen.

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Unter anderem ein Artikel zur Strohflechterei im hinteren Odenwald, welche vor 100 Jahren im Rahmen der Heimarbeit vom badischen Staat gefördert wurde.

Dazu wurden die Lehrerinnen im Schwarzwald ausgebildet. Von Walldürn bis Fahrenbach und Strümpfelbrunn wurde diese „nicht zu unterschätzende Erwerbsquelle“ betrieben. Daneben bestanden Hutnähschulen der Florentiner Hüte in Hettingen, Hettigenbeuern, Walldürn und in weiteren Ortschaften.

Eingeleitet wird das Heft durch eine Abhandlung über das ehemalige Cent- und Rathaus, das heutige Sparkassengebäude. Ein weiterer Artikel befasst sich mit der ehemals sehr bedeutenden Gastronomie in Mudau und dem Eiskellern, samt Eisherstellung.

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Die Erinnerungen und Erlebnisse von Arthur Weimer aus seiner Kinder- und Jugendzeit beschreiben die Lebensverhältnisse der Vorkriegszeit, seine harte Ausbildung und den schweren Einsatz an der Ostfront.

Den Reigen beschließt der Werdegang von Professor Dr. Adolf Eiermann, einer bedeutenden Donebacher Persönlichkeit. Er wurde 1875 geboren, lernte vom Pfarrer Latein während der Fahrt auf dem Pferdefuhrwerk und musste heute kaum vorstellbare Mühsale auf sich nehmen, um das Abitur ablegen und studieren zu können.